Israel verzeichnet viel weniger Palästinenser-Attacken

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Israelische Soldaten im Westjordanland.

Jerusalem - Israel hat im vergangenen Jahr - also nach dem dreiwöchigen Gaza-Krieg - einen deutlichen Rückgang der Attacken aus den Palästinensergebieten verzeichnet.

Das teilte die israelische Sicherheitsagentur ISA am Sonntag mit. Wurden 2008 noch über 2000 Raketen auf Israel abgefeuert, so waren es im Jahr 2009 nur noch 566. Die Zahl der Mörsergranaten-Angriffe sank von knapp 1700 auf 287 im vergangenen Jahr. Erstmals seit 2000 gab es im vergangenen Jahr auch keinen Selbstmordanschlag in Israel, hieß es weiter.

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Insgesamt wurden 15 Israelis 2009 getötet, 9 davon während des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen. Im Vorjahr waren noch 36 Israelis bei Angriffen radikaler Palästinenser getötet worden.

dpa

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