James Cameron taucht zum tiefsten Abgrund der Erde

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„Titanic“-Regisseur James Cameron hat sich einen Traum erfüllt und ist mit einem Spezial-U-Boot zum tiefsten Punkt der Weltmeere getaucht.
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Mit der „Deepsea Challenger“ erreichte er im Marianengraben eine Tiefe von fast elf Kilometern und verbrachte mehr als drei Stunden auf dem Meeresgrund.
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Am Montagmorgen (Ortszeit) kehrte er an die Oberfläche des Pazifischen Ozeans zurück, wie die National Geographic Society erklärte.
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Zwar hatten schon 1960 der Schweizer Ingenieur Jacques Piccard und der US-Kapitän Don Walsh den tiefsten Punkt der Erde erreicht, der rund 320 Kilometer südwestlich von Guam liegt.
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Allerdings konnten sie damals praktisch nichts sehen, weil ihr U-Boot so viel Sand vom Meeresgrund aufgewirbelt hatte.
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Cameron dagegen hatte drei Stunden Zeit, die Tiefseewelt zu erkunden und zu filmen, bevor er sich wieder an den Aufstieg machte. Geplant hatte er einen Aufenthalt bis zu sechs Stunden.
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Die Fahrt zur Wasseroberfläche dauerte dann nur 70 Minuten und verlief damit schneller als erwartet, wie National Geographic mitteilte.
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Berichte über den Gesundheitszustand des 57-jährigen Regisseurs lagen zunächst nicht vor. Der Arzt der Expedition, Joe MacInnis, sagte vor dem Tauchgang, Tests in mehr als acht Kilometern Tiefe seien problemlos verlaufen.

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