Konferenz für Haiti: Milliarden für Neuanfang

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Der Wiederaufbau der zerstörten Schulen und Krankenhäuser wird Milliarden kosten.

New York - Jedes zweite Land der Welt wird zu der ersten Wiederaufbaukonferenz für das erdbebenzerstörte Haiti an diesem Mittwoch in New York erwartet.

Die Vereinten Nationen und die USA erhoffen sich von der gemeinsam einberufenen Konferenz an diesem Mittwoch (31. März) Spenden in Höhe von 2,8 Milliarden Euro (3,8 Milliarden Dollar) für die kommenden 18 Monaten.

Haiti: Der Kampf ums Überleben

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Langfristig dürfte der Bau neuer Schulen, Krankenhäuser, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Maßnahmen im Gesundheits- und Bildungswesen sowie in Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie bis zu 11 Milliarden Dollar erfordern, sagte die Administratorin des UN- Entwicklungsprogramms (UNDP), Helen Clark, am Montag in New York.

Das verheerende Beben am 12. Januar hatte weite Teile der Hauptstadt Port-au-Prince und des Karibikstaates dem Boden gleichgemacht und mehr als 220 000 Todesopfer gekostet. Schon vor der jüngsten Katastrophe war Haiti seit Jahren das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.

Hilfsaktion für Haiti: Die Spender

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Die Veranstaltung am UN-Hauptsitz wird von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Außenministerin Hillary Clinton geleitet. Am Vorsitz sind weiterhin Brasilien, Kanada, die EU, Frankreich und Spanien beteiligt. Auch Weltbank-Präsident Robert Zoellick, der Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, und der Präsident der Interamerikanischen Entwicklungsbank, Luis Alberto Moreno, haben ihr Kommen zugesagt.

Das katholische Hilfswerk Misereor forderte mit Blick auf die Konferenz eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung Haitis am Wiederaufbau. Der Wiederaufbauplan für das Treffen in New York sei lediglich von ausländischen Experten und Vertretern der haitianischen Regierung erarbeitet worden.

dpa

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