Luft bleibt unwettergeladen

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Dunkle Wolken ziehen über den Rhein. Foto: Oliver Berg

Offenbach (dpa) - Keine Entwarnung beim Wetter: Zu Beginn des meteorologischen Sommers am Mittwoch sind neue Unwetter in Sicht.

"Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Dienstag steigt das Gewitterrisiko in den nächsten Tagen wieder an", sagte die Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Tief "Elvira", das am Wochenende die verheerenden Unwetter in Süddeutschland brachte, ziehe zwar nach Westen ab, aber schon am Mittwochfrüh komme von Polen her ein neues Tiefdruckgebiet ins Land. "Friederike" werde einige Tage bleiben und Starkregen und Hagel bringen. Diesmal sei vor allem die Mitte Deutschlands betroffen.

Am Mittwoch dominieren bis auf die Küsten überall Wolken, vielerorts gibt es Schauer. Gewitter können unwetterartig ausfallen. Direkt an der Küste kommt auch mal die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen meist 17 bis 23 Grad, im Nordosten ist bei bis zu 26 Grad ein Sommertag möglich.

Auch am Donnerstag kann es zu Gewittern mit heftigem Regen oder Hagel kommen. Die davon betroffenen Regionen waren aber am Dienstag noch nicht vorherzusehen. Wieder soll es bei Sonnenschein im Nordosten am wärmsten werden - dort sind sommerliche 27 Grad zu erwarten.

Das erste Juni-Wochenende soll wechselhaft bleiben. Es werde zwar auch trockene und sonnige Momente geben, aber: "Es muss weiterhin mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden", sagte Bertelmann.

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