Maddies Eltern durch kalifornischen Fall bestärkt

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Kate und Gerry McCann zeigen in Berlin bei einer Pressekonferenz 2007 ein Foto ihrer Tochter Madeleine.

London - Die Eltern des verschwundenen englischen Mädchens Madeleine McCann sehen sich durch die Entführung der Amerikanerin Jaycee Lee Dugard darin bestärkt, dass ihre Tochter noch leben könnte.

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Das Schicksal Dugards mache sie noch entschlossener, Maddie zu finden, teilten Kate und Gerry McCann am Freitag mit. “Dies zeigt erneut, dass Kinder manchmal verschwinden und Jahre später lebend wiedergefunden werden können. Das unterstreicht nur, dass wir ohne Beweise niemals vom Tod eines Menschen ausgehen sollten.“

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Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Portugal verschwunden. Die Ermittler glaubten zunächst an eine Entführung, später gingen sie davon aus, dass die Kleine tot ist und erklärten die Eltern zu Verdächtigen. Im Juli 2008 wurden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt.

dpa

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