Roter Planet

Mars: Nasa-Rover „Curiosity“ schickt beeindruckendes 360-Grad-Bild

Der Nasa-Rover „Curiosity“ schickt dieses Selfie vom Mars zur Erde.
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Der Nasa-Rover „Curiosity“ schickt dieses Selfie vom Mars zur Erde.

Der Nasa-Rover „Curiosity“ schickt ein neues Bild vom Mars. Darauf zu sehen: Ein von Menschen gebautes Gerät inmitten der roten Mars-Landschaft.

Washington D.C. – Der Nasa-Rover „Curiosity“ untersucht seit Sommer 2012 den Mars* und ist dafür bekannt, gelegentlich Selfies vom roten Planeten zur Erde zu schicken. Nun ist es wieder einmal so weit und die US-Raumfahrtorganisation Nasa* hat das neueste Bild vom Mars veröffentlicht – in gleich zwei Versionen. Darauf zu sehen ist der Rover „Curiosity“, umgeben vom rötlichen Gestein, dem der Mars seinen Beinamen „roter Planet“ zu verdanken hat.

Gut zu erkennen auf dem Bild ist das Ziel, das der Mars-Rover „Curiosity“ als nächstes ansteuern wird: „Maria Gordon Notch“, eine U-förmige Öffnung auf der linken Seite des Bildes. Aufgenommen wurde das Bild, das die Beschaffenheit der Mars-Oberfläche und auch die Sonne am Himmel zeigt, am 20. November 2021, dem 3303. Mars-Tag des Rovers. Das 360-Grad-Panorama besteht aus insgesamt 81 Bildern, die vom Rover-Instrument „Mars Hand Lens Imager“ (MAHLI) am Ende des Roboterarms aufgenommen wurden.

Nasa-Rover „Curiosity“ schickt neues Bild vom Mars

Der Nasa-Rover „Curiosity“ erkundet seit seiner Landung im August 2012 den Gale-Krater, um dort nach Hinweisen auf früheres Leben auf dem Mars zu suchen. Bilder, die der Mars-Rover „Curiosity“ oder sein im Februar 2021 gelandeter „Kollege“ „Perseverance“ zur Erde schicken, sorgen immer wieder für Aufsehen. Und zwar nicht unbedingt wegen wissenschaftlicher Erkenntnisse oder der Schönheit des Mars. Gelegentlich erkennen Menschen in den Bildern vom roten Planeten Dinge, die es dort gar nicht geben dürfte – beispielsweise einen schwebenden Löffel*, eine tanzende Frau oder „teilweise vergrabene Skelette“ auf dem Mars-Boden*.

Menschen sehen unmögliche Dinge in Bildern vom Mars

Dabei handelt es sich um das Phänomen der Pareidolie, das Menschen bekannte Dinge in Unbekanntem erkennen lässt. Dazu zählen zum Beispiel auch ein Gesicht auf dem Mond oder Figuren in Wolkenformationen. Dahinter steckt eine Art „Autovervollständigung“ im Gehirn.

Manchmal zeigen Videos vom Mars jedoch auch etwas von Menschen Gemachtes: einen atemberaubenden Flug des kleinen Mars-Helikopters „Ingenuity“* beispielsweise. Er ist das erste Fluggerät, das auf einem Planeten jenseits der Erde geflogen ist. Der Rover „Perseverance“ hat weiter für Aufsehen gesorgt: Bereits kurz nach seiner Ankunft auf dem Mars hat er ein großes Rätsel gelöst*. (tab) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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