Mehr als 2500 Touristen sitzen im Himalaya fest

Kathmandu - Schlechtes Wetter hat den Flugverkehr in Teilen des Himalaya-Staates zum Erliegen gebracht. Mehr als 2.500 Touristen sitzen deshalb allein unterhalb des Mount Everest fest. Ihre Lage ist schwierig.

Allein im Gebiet unterhalb des Mount Everests müssen mehr als 2500 Touristen ausharren, die meisten davon Ausländer, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Auf dem Gebirgsflughafen Lukla können seit einer Woche keine Maschinen starten oder landen. Viele Touristen müssen in Zelten übernachten, da die Hotels in dem kleinen Ort ausgebucht sind.

Nach Angaben der Luftfahrtbehörde bemühen sich Regierung und Reiseveranstalter, die Gestrandeten mit Hubschraubern aus Lukla auszufliegen. Bislang seien so 170 Menschen ins Tal gebracht worden.

Lukla liegt etwa 150 Kilometer nordöstlich von Kathmandu und ist wichtigster Ausgangspunkt für Touren zum Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt. Zwischen der Hauptstadt und dem in rund 3000 Meter Höhe gelegenen Flughafen gibt es während der Trekkingsaison im Frühjahr und Herbst täglich bis zu 50 Flugverbindungen mit kleinen Propellermaschinen.

dpa

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