Menschliche Überreste an Fährwrack entdeckt

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Vor Tonga suchen Rettungskräfte nach der gesunkenen Fähre.

Nuku'alofa - An der vor zwei Wochen vor Tonga in der Südsee gesunkenen Fähre sind eindeutig menschliche Überreste gefunden worden. Eine Bergung des Schiffs ist allerdings unwahrscheinlich.

Knapp zwei Wochen nach dem Untergang einer Fähre vor Tonga hat ein unbemanntes Mini-U-Boot am Dienstag das Wrack in 110 Metern Tiefe eindeutig identifiziert und menschliche Überreste von Vermissten entdeckt.

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Eine Bergungsaktion sei jedoch unwahrscheinlich, sagte der neuseeländische Ministerpräsident John Key, dessen Land die Suche nach der Fähre leitete. Die Behörden in Tonga korrigierten am Dienstag abermals die Zahl der Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks am 5. August an Bord der “Princess Ashika“ befanden.

Demnach waren 129 Menschen an Bord. Zwei Menschen wurden bereits kurz nach dem Unglück tot geborgen, 54 Menschen wurden gerettet. Von den 73 Vermissten, darunter zwei Deutsche, hat nach Einschätzung der Behörden keiner überlebt. Tonga ist ein Archipel aus 169 Inseln im Südpazifik mit rund 120.000 Einwohnern.

AP

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