Aufregung um Zirkusnummer

Messerwerfer macht Dreijährige zur Zielscheibe

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Santiago del Estero - Unverantwortliche Sensationsgier: Ein Messerwerfer in Argentinien hat ein dreijähriges Kind zum Teil seiner Zirkusshow gemacht und seinen scharfen Klingen ausgesetzt.

Das Mädchen stand bei Vorstellungen in Clodomira rund 1100 Kilometer nördlich von Buenos Aires vor einem Brett, auf das Messer und Äxte flogen, wie die Zeitung „El Liberal“ am Dienstag berichtete. Das Kind sei die Stieftochter des Zirkuskünstlers, hieß es. Die Mutter erklärte, ihre Tochter habe vor kurzem begonnen, an der Zirkusnummer ihres Lebensgefährten teilzunehmen.

Eine Zuschauerin filmte die Show und leitete das Video an Medien weiter. Darauf ist zu sehen, wie die Mutter des Kindes die Dreijährige vor ein Brett stellt, auf das mehrere Messer geworfen werden. Sie verfehlen nur um Haaresbreite Kopf und Körper der Kleinen. Die hebt zum Ende der Nummer die Arme und läuft zu seiner Mutter, die am Rand der Manege steht.

Die Staatsanwaltschaft der Provinz Santiago del Estero ordnete eine ärztliche Untersuchung des Kindes an, bei der keine äußeren Verletzungen festgestellt wurden. Der Zirkusdirektor betonte, die Nummer sei "ungefährlich".

dpa/hn

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