Extreme Kälte

Mindestens zehn Menschen binnen zwei Tagen in Polen erfroren

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Ein extremer Kälteeinbruch hat in Polen zahlreiche Todesopfer gefordert.

Warschau - Bei Temperaturen unter minus 20 Grad sind in Polen innerhalb von zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren.

Mindestens zehn Menschen sind nach einem Kälteeinbruch in Polen binnen zwei Tagen erfroren. Wie die polnischen Behörden am Samstag mitteilten, starben allein am Freitag sieben Menschen an Unterkühlung, drei weitere kamen am Vortag um. Der Freitag sei bislang "der tragischste Tag in diesem Winter", sagte die Sprecherin des Regierungszentrums für nationale Sicherheit (RCB), Bozena Wysocka. Die Zahl der Kältetoten seit 1. November stieg demnach auf 53. 

In Polen liegen die Temperaturen seit Donnerstag bei minus 20 Grad und darunter. Nach Angaben der Wetterexperten dürfte sich die Kältewelle am Wochenende fortsetzen. Die Polizei bat die Bevölkerung, auf besonders gefährdete Menschen wie etwa Obdachlose zu achten. Im vergangenen Winter waren trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen 77 Menschen an Unterkühlung gestorben.

afp

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