In Kufstein

Nach Tod von Mädchen (6) aus München: Skipisten-Chef vor Gericht

Am Dienstag muss sich der Chef einer Skipiste im österreichischen Kufstein vor Gericht verantworten. Der Tod eines sechsjährigen Mädchens aus München hat womöglich juristische Folgen für ihn.

Kufstein - Nach dem tragischen Tod eines sechsjährigen Mädchens aus München droht dem Chef der Skipiste Wilder Kaiser in Söll bis zu einem Jahr Haft. Das Kind war im Januar zusammen mit einer Schülergruppe unter der Begleitung von Skilehrern unterwegs. Plötzlich verlor die Sechsjährige die Kontrolle über ihre Ski und raste auf eine Schneekanone. Sie durchbrach die Umzäunung des Geräts und prallte mit dem Kopf dagegen. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu.

Ein Gutachten im April ergab, dass die Umzäunung der Schneekanone nicht geeignet war, eine Kollision zu verhindern. Daher klagte die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Chef der Skipiste wegen fahrlässiger Tötung an. Laut dem Bayerischen Rundfunk könnte noch am Dienstag ein Urteil fallen. Mehr zu dem Unfall sowie aktuelle Informationen zum Prozess erfahren Sie bei rosenheim24.de

hs

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Rubriklistenbild: © dpa (Montage/Symbolbild)

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