Nach Schuhklau und Facebook-Streit: Serbe (17) erstochen

Belgrad - Er beschuldigte einen Schuhdieb im sozialen Netzwerk Facebook, kurze Zeit später war er tot. Ein 17-Jähriger ist bei Belgrad von einem Gleichaltrigen erstochen worden.

Auf der Dorfstraße von Jakuba, 35 Kilometer nordöstlich der serbischen Hauptstadt Belgrad, ist ein 17-Jähriger von einem Gleichaltrigen erstochen worden. Die Polizei fasste den Messerstecher. Er soll wegen anderer Delikte bei der Justiz bekannt sein, berichteten Belgrader Zeitungen am Freitag.

Der Kriminalfall in dem sonst friedlichen Jakuba hatte damit begonnen, dass vor einer Haustür zwei Paar Sportschuhe verschwanden. Das spätere Opfer hatte den Gleichaltrigen bei Facebook beschuldigt: “Klaut der Typ noch immer Sportschuhe, hat er nach den Ohrfeigen nichts gelernt?“, schrieb er dort.

Gegen 1.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag liefen sich die beiden Teenager dann auf der Dorfstraße in der Nähe des Friedhofs zufällig über den Weg. Nach einem kurzen Streit soll der Beschuldigte ein Messer gezogen und mehrfach auf sein Opfer eingestochen haben. Der Junge war nach Polizeiangaben sofort tot.

dpa

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