Ab Donnerstag kühler

Deutschland ächzt weiter unter der Hitze

Mit dieser Idee waren sie nicht alleine: Hunderte Touristen suchen Abkühlung an der Ostsee auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer
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Mit dieser Idee waren sie nicht alleine: Hunderte Touristen suchen Abkühlung an der Ostsee auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer
Das Flussbett des Rheins ist aufgrund der Dürre ausgetrocknet und aufgerissen. Foto: Christophe Gateau
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Das Flussbett des Rheins ist aufgrund der Dürre ausgetrocknet und aufgerissen. Foto: Christophe Gateau
Das Wasser fließt noch, trotz der Hitze. An diesen Hydranten in Hessen wird die Notleitung zur Trinkwasserversorgung angeschlossen. Foto: Arne Dedert
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Das Wasser fließt noch, trotz der Hitze. An diesen Hydranten in Hessen wird die Notleitung zur Trinkwasserversorgung angeschlossen. Foto: Arne Dedert
Am Kronsberg in Hannover zeichnen sich die Silhouetten von Passanten vor der abendlichen Sonne ab. Foto: Julian Stratenschulte
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Am Kronsberg in Hannover zeichnen sich die Silhouetten von Passanten vor der abendlichen Sonne ab. Foto: Julian Stratenschulte
Auf dieser trockenen Weide hat die Kuh es nicht leicht, Futter zu finden. Foto: Jan Woitas
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Auf dieser trockenen Weide hat die Kuh es nicht leicht, Futter zu finden. Foto: Jan Woitas
Bis zu 39 Grad: Der Sommer dreht noch einmal richtig auf. Foto: Bernd Wüstneck
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Bis zu 39 Grad: Der Sommer dreht noch einmal richtig auf. Foto: Bernd Wüstneck

Im Super-Sommer bleibt es bei tropischen Temperaturen, auch die Waldbrandgefahr ist nicht gebannt. Immerhin ist die Trinkwasser-Versorgung trotz wochenlanger Dürre bundesweit nicht gefährdet. Werden die nächsten Tage Abkühlung bringen?

Berlin (dpa) - Die Dauerhitze hat Deutschland weiter fest im Griff. Heute stiegen die Temperaturen vielerorts schon am Mittag über 30 Grad. Im Norden bleibt es weiterhin trocken, im Süden - vor allem im Bergland - gingen dagegen schon Gewitter nieder.

Ob der Temperaturrekord fällt, ist unklar. Den bisher höchsten in Deutschland gemessenen Wert - 40,3 Grad - gab es am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 jeweils im bayerischen Kitzingen. Vergangene Woche wurden in Bernburg in Sachsen-Anhalt bereits 39,5 Grad gemessen. Am Dienstag wurden bis zu 39 Grad erwartet.

Die Trinkwasser-Versorgung in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz trotz wochenlanger Dürre und Hitze aber nicht gefährdet. Auch wenn es lokale Engpässe geben könne, seien diese nicht bedrohlich, die Versorgung sei bundesweit gesichert, sagte eine Sprecherin der Behörde in Bonn am Dienstag. Auch die kommunalen Wasserversorger hatten kürzlich betont, dass das Trinkwasser nicht knapp werde, Talsperren und Tiefbrunnen seien ausreichend versorgt. Einige Kommune haben angesichts der anhaltenden Trockenheit aber zum Wassersparen aufgerufen.

Die Waldbrandgefahr in Deutschland ist nach wie vor hoch. Vor allem im Nordosten, aber auch in Teilen von Sachsen, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz galt heute wieder die höchste Warnstufe 5. Auch in der Nacht zum Dienstag war kaum Regen gefallen. In den nächsten Tagen steigt die Unwettergefahr in Deutschland. Am Donnerstag könnten Gewitter mit Starkregen dann vielerorts Abkühlung bringen.

Im Ausland sieht die Lage teilweise weit schlimmer aus. Im Süden Portugals an der Algarve wütet seit fünf Tagen ein verheerender Waldbrand. Über 330 Fahrzeuge, 13 Löschflugzeuge und Hubschrauber sind nach Behördenangaben im Einsatz. Unter Berufung auf Forstexperten berichtete die Zeitung "Público", das Feuer habe bisher mehr als 16.500 Hektar zerstört. 29 Menschen seien verletzt worden. Die trockenen Pinien- und Eukalyptuswälder fachten die Flammen zusätzlich an. Mehrere Häuser und auch ein Hotel mussten evakuiert werden. Nach Rekordhitze mit Temperaturen von teilweise über 46 Grad wurde ab Mittwoch kühleres Wetter erwartet.

Auch in Japan gibt es eine beispiellose Hitzewelle. Mehr als 70.000 Menschen - so viele wie nie zuvor - mussten wegen Verdachts auf Hitzschlag und ähnlicher Beschwerden in diesem Sommer bereits in Krankenhäuser gebracht werden, wie örtliche Medien am Dienstag unter Berufung auf amtliche Daten berichteten. Über 100 Menschen starben demnach schon an Hitzeschlag. In manchen Orten des Inselreiches wurden Rekordtemperaturen von bis zu 41,1 Grad gemessen.

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