Neuer "Jack the Ripper": Neue grausige Funde

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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung fotografiert Kleidungsstücke, die auf dem Grundstück des mutmaßlichen Prostituiertenmörders gefunden wurden.

London - Im Fall des mutmaßlichen Prostituierten-Serienmörders in England hat die Polizei neue Beweise: Aus einem Fluss wurden Leichenteile einer weiteren von drei vermissten Frauen geborgen.

Die Funde in der Grafschaft Yorkshire gehörten eindeutig zu der 31-Jährigen, die im April aus dem Rotlichtbezirk der nahe gelegenen Stadt Bradford verschwunden war, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zunächst wurde noch ein Koffer mit Werkzeugen untersucht, der in dem Fluss lag, sagte ein Polizeisprecher. Auch in der Wohnung des Hauptverdächtigen wurde weiter nach Spuren gesucht.

Vergangene Woche waren bereits Leichenteile einer 36 Jahre alten Prostituierten gefunden worden, eine 43-Jährige bleibt vermisst. Die Polizei ging davon aus, dass ein 40 Jahre alter Mann für die drei Morde verantwortlich sein könnte. Er war vergangene Woche angeklagt worden. Vor Gericht hatte er sich selber als “Armbrust-Kannibale“ bezeichnet. Er soll Kriminologie an der Uni studiert und sich dabei mit Massenmördern beschäftigt haben.

Weil in den vergangenen Jahren in der Gegend weitere Huren verschwunden sind, deren Verbleib sich nie aufklärte, fürchtet Großbritannien eine Mordserie im Stil von “Jack the Ripper“. Dieser Unbekannte hatte im 19. Jahrhundert in Londons Rotlicht-Distrikt gemordet.

dpa

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