Neue Sicherheitsprozeduren bei US-Reisen

Washington - Die US-Regierung hat die Sicherheitsprozeduren bei Flügen in die USA geändert. In Zukunft sollen alle Passagiere stichprobenartig scharfen Kontrollen unterzogen werden dürfen.

Die Washingtoner Regierung ändert die Sicherheitsprozeduren bei USA-Flügen. Die für Besucher aus 14 bestimmten Ländern pauschal verfügten, besonders scharfen Kontrollen werden fallengelassen. Stattdessen sollen künftig einzelne Passagiere - ganz gleich woher sie kommen - auf Basis bestimmter Kriterien gesondert überprüft werden.

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Dazu gehören etwa Reisepläne und -muster, das Alter, der Namen und Informationen im Reisepass. Die Änderungen gab das Heimatschutzministerium in Washington am Freitag bekannt. Ausländische Fluggesellschaften werden Zugang zu Datenbanken mit bestimmten geheimdienstlichen Informationen erhalten, um sie mit Passagier-Daten abgleichen zu können. Sie sollen weitgehende Befugnisse erhalten, Passagiere festzuhalten oder auch nicht, hieß es im Vorfeld der Bekanntgabe des neuen Systems weiter.

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Es wird demnach sofort in Kraft treten, aber eine volle Umsetzung wahrscheinlich noch etwas länger dauern. Die besonders scharfen Überprüfungen von Reisenden aus den 14 überwiegend muslimischen Staaten waren nach dem vereitelten Sprengstoffanschlag auf ein Flugzeug über Detroit am ersten Weihnachtstag 2009 angeordnet worden. Sie hatten der US-Regierung den Vorwurf des Rassismus eingebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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