Notlandung: Passagiere sahen Loch im Rumpf

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Eine Maschine des Flugzeugherstellers Boing musste wegen eines Lochs in der Kabinendecke notlanden.

Charleston - Eine Boing-737 musste notlanden, weil sich plötzlich ein Loch in der Kabinendecke auftat. Die Passagiere konnten sogar durch das Loch ins Freie sehen.

Trotz eines gut fußballgroßen Lochs im Flugzeugrumpf hat ein Pilot der US-Gesellschaft Southwest Airlines eine Boeing-737 sicher zur Landung gebracht. Die Passagiere konnten durch das rund 30 mal 30 Zentimeter große Loch, das aus bislang unbekannten Gründen während des Flugs am Montag auftrat, sogar ins Freie sehen.

Der Kabinendruck fiel ab, dennoch wurde keiner der 126 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord verletzt. Die Maschine, die in Nashville gestartet war und eigentlich nach Baltimore hätte fliegen sollen, musste in Charleston im US-Staat West Virginia notlanden. Einer der Fluggäste, Brian Cunningham, sagte dem Fernsehsender NBC am Dienstag, er sei während des Flugs eingedöst und von einem ohrenbetäubenden Lärm geweckt worden.

Das Loch habe sich direkt über seinem Sitz aufgetan. Die Passagiere seien dennoch ruhig geblieben und hätten sich die Atemmasken aufgesetzt, die von der Kabinendecke fielen. “Als wir in Charleston landeten, kam der Pilot raus und schaute durch das Loch, und alle applaudierten, schüttelten seine Hand, ein paar Leute umarmten ihn“, erzählte Cunningham.

Die Ursache des Zwischenfalls sei noch völlig unklar, sagte eine Sprecherin von Southwest Airlines. Die Fluggesellschaft ordnete vorsorglich eine Untersuchung aller Maschinen vom Typ 737-300 an.

AP

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