Frankreich verbietet ungewöhnliche Namen

Urteil: Kind darf nicht "Nutella" heißen

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So köstlich Nutella viele auch finden, als Namen schmeckt es französischen Richtern nicht.

Paris - In den USA ist es Gang und Gebe seine Kinder nach Städten, Obst oder Gegenständen zu benennen, in Frankreich hat ein Richter einem Elternpaar jedoch nun den Riegel vorgeschoben.

Ein Gericht in Nordfrankreich hat zwei Kinder davor bewahrt, zeitlebens wegen ihres Namens gehänselt zu werden. Die von den Eltern gewünschten Vornamen "Nutella" und "Erdbeere" für ihre Babys lehnte das Gericht ab, wie es am Montagabend bei der Staatsanwaltschaft von Valenciennes hieß. Diese Vornamen würden den Interessen der Kinder schaden.

Im Falle des Schoko-Nuss-Brotaufstrichs "Nutella" als Vorname beschloss das Gericht demnach eine Umbenennung des Kindes in "Ella". Im zweiten Fall, in dem das Gericht auf das Risiko von "Hänseleien" verwies, falls das Kind "Fraise" (deutsch: Erdbeere) genannt würde, entschieden sich die Eltern letztlich für einen altfranzösischen Vornamen aus dem 19. Jahrhundert: Das kleine Mädchen heißt jetzt "Fraisine".

AFP

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