Pakistan: Über 100 Tote nach Anschlag

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Mehr als 100 Todesopfer forderte ein Selbstmordanschlag am Freitag in Pakistan.

Peshawar - Nach dem blutigen Doppelanschlag im Nordwesten Pakistans ist die Zahl der Todesopfer auf 102 gestiegen. 115 Menschen wurden verletzt, wie am Samstag aus Regierungskreisen verlautete.

Unter den Opfern waren zahlreiche Frauen und Kinder. Dutzende Rettungskräfte suchten weiter in den Trümmern nach Überlebenden. In der Stadt Yakaghund in der Region Mohmand hatten am Freitag zwei Selbstmordattentäter im Abstand weniger Sekunden ihre Sprengsätze gezündet.

Der Anschlag im Grenzgebiet zu Afghanistan war der bisher blutigste in Pakistan in diesem Jahr. Dabei wurden auch bis zu 80 Geschäfte sowie ein Gefängnis beschädigt, aus dem 28 Häftlinge flüchteten. Bislang hat sich niemand zu der Tat bekannt. Die pakistanischen Streitkräfte führen in Mohmand seit Jahren eine Offensive gegen Kämpfer der Taliban und der Al-Kaida. Es gelang ihnen aber bislang nicht, die Extremisten zu vertreiben.

dapd

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