Säurebriefe bedrohen Genfer Banker - Kind verletzt

Genf - Säurebriefe bedrohen Genfer Banker. Das berichteten Schweizer Medien am Donnerstag. Der Zeitung “Tribune de Genève“ zufolge wurde ein Kind am Gesicht verletzt.

Wie die Zeitung am Donnerstag online unter Berufung auf eigene Quellen ergänzte, waren die Briefe mit Säurebehältern aus Plastik nicht an die Banker sondern an deren Frauen adressiert.

Nach Polizeiangaben wurde mehrere Briefe mit Säurebehältern an Banker in der Westschweizer Metropole verschickt. Sie sollen vorwiegend bei Privatbanken arbeiten. Über die Hintergründe gibt es keine Angaben. In Medien wird spekuliert, dass sich Enttäuschte im Zusammenhang mit der Finanz- und Bankenkrise rächen wollen. Nach Angaben des Schweizer Fernsehens verwalten Genfer Banken rund zehn Prozent der weltweiten Privatvermögen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.