Schwarzer Panther narrt die Schweiz

Bern - Ein angeblich durch die Wälder streunender Schwarzer Panther sorgt in der Schweiz für Wirbel. Bei der Polizei häufen sich Hinweise auf Sichtungen des Raubtiers, das die Eidgenossen narrt.

Nach Medienberichten vom Freitag prüfen die Behörden Angaben, wonach der möglicherweise aus Deutschland in die Schweiz gekommene “mutmaßliche Panther“ inzwischen aus dem Kanton Solothurn in Richtung des Mittellands südlich des Jura weitergezogen sei.

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Fallen mit saftigen Fleischködern hat das mysteriöse Tier bislang ignoriert. Trotz etlicher versteckter Kameras in den Wäldern gibt es noch keinen Bildbeweis für die Existenz des Panthers. Erstmals hatten Spaziergänger Anfang vergangener Woche von einem “großen schwarzen Tier mit einem langen Schwanz“ berichtet. Eine Solothurner Jäger hatte Zeugenberichten zufolge erklärt: “Es kann sich nur um einen Schwarzen Panther handeln.“

Zuletzt soll das Tier am Donnerstag in der Gegend von Thunstetten im Kanton Bern gesichtet worden sein. Nach entsprechenden Meldungen hätten sich Wildhüter und Polizisten auf die Suche gemacht, jedoch keine Spur gefunden, erklärten die Berner Behörden. Die Bürger wurden aufgerufen, sicherheitshalber von einer Verfolgung des Tieres Abstand zu nehmen. In Schweizer Medien und Internet-Chats entwickelt sich das Panther-Phantom derweil zum bislang populärsten Ulk-Thema des Jahres.

dpa

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