Selbstmordanschlag: Opferzahl steigt

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Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Luxushotel in Peshawar sind 16 Menschen getötet worden.

Peshawar - Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag auf ein Luxushotel in der nordpakistanischen Millionenmetropole Peshawar ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteile, wurden in der Nacht drei weitere Leichen aus den Trümmern des zerstörten Gebäudes geborgen. Mehr als 60 Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Opfern ist auch eine Deutsche.

Bilder vom Anschlag in Peshawar

Bombenanschlag auf Luxushotel in  Pakistan

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bestätigte, dass eine ihrer Mitarbeiterinnen verletzt wurde. Der jungen Frau gehe es jedoch den Umständen entsprechend gut, hieß es. Den Angaben zufolge war die Frau in der Nordwest-Grenzprovinz im Auftrag der GTZ als Praktikantin für das Kinderhilfswerk Unicef tätig. Nach dem Anschlag am Vorabend sei sie von Peshawar in ein Krankenhaus nach Islamabad gebracht worden. Am Donnerstag soll sie zur weiteren Behandlung nach Deutschland ausgeflogen werden.

Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich zunächst nicht. Auch unter den Toten sind nach Angaben der Vereinten Nationen in Islamabad mindestens zwei Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Dabei soll es sich um einen Serben und eine Philippinerin handeln. Neben der Deutschen seien drei weitere ausländische UN-Kräfte verletzt worden. Die Opfer hätten für das Flüchtlingshilfswerk UNHCR und Unicef gearbeitet. Die pakistanischen Behörden befürchten, dass die Opferzahl weiter steigt, da noch immer Menschen vermisst werden.

dpa

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