Starkes Erdbeben in Afghanistan und Pakistan

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Ein starkes Erdbeben hat Afghanistan und Pakistan erschüttert.

Kabul - Ein starkes Erdbeben hat am frühen Freitagmorgen weite Teile Ostafghanistans und Pakistans erschüttert. In beiden Hauptstädten, Kabul und Islamabad, schwankten Gebäude.

Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag jedoch in einer schwer zugänglichen Gebirgsregion mit schlechten Kommunikationsverbindungen. Der Geologische Dienst der USA (USGS) gab die Stärke des Erdstoßes mit 6,2 an. Sein Zentrum lag 268 Kilometer nordöstlich von Kabul und 230 Kilometer westlich der pakistanischen Stadt Mingora. Das Beben war laut Berichten pakistanischer Fernsehsender noch in Lahore an der Grenze zu Indien zu spüren.

Nach Angaben des Geophysikers Paul Caruso vom Geologischen Dienst der USA wurde es auch in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi noch registriert. Das heftigste Beben in der Region wurde laut Caruso am 14. März 1965 verzeichnet, seine Stärke lag damals bei 7,8. Die Gebirgskette des Hindukusch wird immer wieder von mittelschweren Erdbeben erschüttert. Dabei gibt es häufig zahlreiche Opfer, da die Häuser auf dem Land oft nur aus Lehmziegeln gebaut sind und schnell in sich zusammenfallen. Bei einem Erdbeben der Stärke 5,5 Mitte April kamen in der ostafghanischen Provinz Nangarhar mehr als 20 Dorfbewohner ums Leben.

AP

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