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„Starlink“-Satelliten: Nächster Start steht bevor – So können Sie die „Perlenkette“ von SpaceX am Himmel sehen

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Von: Tanja Banner

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Wie eine „Perlenkette“ ziehen die „Starlink“-Satelliten von SpaceX über den Nachthimmel. (Archivbild)
Wie eine „Perlenkette“ ziehen die „Starlink“-Satelliten von SpaceX über den Nachthimmel. (Archivbild) © Peter Komka

Die „Starlink“-Satelliten von SpaceX kann man immer wieder am Nachthimmel sehen. Wie Sie die Satelliten, die wie eine „Perlenkette“ am Himmel aussehen, entdecken konnten.

Update vom Donnerstag, 06. Januar 2022: Am heutigen Donnerstag will SpaceX wieder einmal „Starlink“-Satelliten ins All schießen. Stand Ende 2021 betreibt das Unternehmen von Milliardär Elon Musk 1792 der Kommunikationssatelliten im Erdorbit. Heute 22.49 Uhr könnten 49 weitere Satelliten dazukommen. Etwa 15 Minuten nach dem Start der „Falcon 9“-Rakete werden die Satelliten im Erdorbit ausgesetzt. Die „Starlink“-Satelliten sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Aufsehen, weil sie – vor allem in den Tagen und Wochen nach ihrem Start – sehr hell am Nachthimmel zu erkennen waren.

Update vom Mittwoch, 16. Juni 2021: Seit Ende Mai ist kein neues Set „Starlink“-Satelliten ins All gestartet, was bedeutet, dass die Satelliten deutlich seltener am Himmel zu sehen sind. Denn sie sind vor allem kurz nach ihrem Start besonders hell. Das bekommt dann auch immer Hansjürgen Köhler von der Ufo-Meldezentrale der CENAP zu spüren: Bei ihm trudeln in Nächten mit hellen „Starlink“-Überflügen meist besonders viele Ufo-Meldungen ein*. Die Satelliten von SpaceX sind manchen Forschenden ein echter Dorn im Auge, das ist nichts Neues. Neu ist dagegen, dass man sich nun auch Sorgen darum machen muss, was die zahlreichen „Starlink“-Satelliten bei ihrem späteren Absturz mit der Atmosphäre anstellen.

Die nächsten möglicherweise hell sichtbaren Überflüge der „Starlink“-Satelliten für den Beobachtungsstandort Frankfurt:

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„Starlink“-Satelliten fliegen in Formation über den Himmel – So sieht man sie

Update vom Donnerstag, 20. Mai 2021: Es ist wieder etwas ruhiger geworden um die „Starlink“-Satelliten. Während der „Starlink Train“ Anfang Mai teils sehr hell und deutlich am Himmel zu beobachten war, verhindern derzeit gleich mehrere Dinge, dass die Satelliten am Himmel auffällig zu sehen sind: Meist ziehen die „Starlinks“ derzeit gegen 22 Uhr über den Himmel – zu dieser Zeit ist der Himmel gerade im Westen noch zu hell, um die Satelliten richtig zu sehen. Außerdem stören oft Wolken. Dazu kommt noch, dass die Satelliten aufgrund ihrer Flugbahn weniger hell leuchten – SpaceX führte Änderungen ein, nachdem aus Astronomie-Community Protest an den lauten Satelliten laut geworden war.

Das bedeutet jedoch nicht, dass man derzeit keine Chance hat, die „Perlenkette“ der Satelliten am Himmel zu sehen. Einige helle Überflüge der „Starlinks“ sind in den nächsten Tagen vorherberechnet – ob sie dann so eintreten und ob das Wetter mitspielt, ist eine andere Sache.

Die nächsten helleren Überflüge der „Starlink“-Satelliten für den Beobachtungsstandort Frankfurt am Main:

„Starlink“: So beobachten Sie den „Satelliten-Zug“ von SpaceX am dunklen Himmel

Update vom Dienstag, 18. Mai 2021: Mehr als 1600 „Starlink“-Satelliten umkreisen mittlerweile die Erde – und immer wieder sind einige von ihnen am Nachthimmel zu sehen. Sie werden von Beobachtern beschrieben wie eine „Perlenkette“ oder wie „Lichter, die wie an einer Schnur aufgereiht sind“.

Wer die Internet-Satelliten aktiv beobachten möchte, findet hier die nächsten möglicherweise sichtbaren Überflüge, die von Frankfurt am Main aus zu sehen sein könnten:

„Starlink“-Satelliten umkreisen die Erde – sie sind als „Perlenkette“ am Himmel zu sehen

Update vom Montag, 10. Mai 2021: Seit Sonntagmorgen (09.05.2021) umkreisen weitere 60 „Starlink“-Satelliten die Erde – insgesamt sind es bereits mehr als 1500 Internet-Satelliten von SpaceX, die sich im Erdorbit bewegen Das „Starlink“-Projekt von Elon Musk ist umstritten: Einerseits sorgt es bereits in vielen Gegenden der Erde für schnelles Internet – gerade dort, wo es sonst nur eine langsame oder gar keine Internetanbindung gibt, dürfte man froh um diese Möglichkeit sein. Andererseits ist der „Starlink“-Service nicht gerade günstig: 99 Euro kostet das Satelliten-Internet in Deutschland monatlich, dazu kommen einmalig mehrere hundert Euro für die passende Hardware.

Vor allem aus astronomischer Sicht ist das Projekt „Starlink“ sehr umstritten: Die kleinen und flachen Satelliten umkreisen die Erde verhältnismäßig niedrig und werden auf ihren Umlaufbahnen immer wieder von der Sonne angestrahlt. Das ist auf der Erde zu sehen – hauptsächlich in der Zeit nach Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang. Vor allem die Satelliten, die sich noch auf dem Weg zu ihrer endgültigen Höhe im Erdorbit befinden, können so gesehen werden – SpaceX arbeitet mit Astronomen daran, die sichtbaren Auswirkungen von „Starlink“ die Erde zu reduzieren. Doch noch sind die „Starlinks“ zu sehen: Je nachdem, wie lange die Satelliten sich bereits im All befinden, kann man sie als eine Art „Lichterkette“ am dunklen Himmel wahrnehmen: Viele Lichtpunkte huschen kurz nacheinander über den Himmel, aufgereiht wie an einer „Perlenkette“.

SpaceX hat mehr als 1500 „Starlink“-Satelliten in der Erdumlaufbahn

Sind die Satelliten noch nicht lange im All und befinden sich noch nah beieinander, ist der Anblick besonders eindrucksvoll – oder besonders störend. Aber auch die „Starlink“-Satelliten, die mit bloßem Auge kaum noch wahrnehmbar sind, können stören: Sowohl bei der Astrofotografie als auch in der professionellen Astronomie. Doch unbestritten ist wohl, dass ein Überflug der „Starlinks“ auch ein spannender Anblick ist.

Hier die nächsten beobachtbaren Überflüge der SpaceX-Satelliten (Beobachtungsstandort: Frankfurt am Main):

Lichter wie eine „Perlenkette“ am Himmel: SpaceX-Satelliten sind unterwegs

Update vom Samstag, 8. Mai 2021: Alle zwei bis drei Wochen startet SpaceX derzeit neue „Starlink“-Satelliten ins All – und die sind dann früher oder später hell am Himmel zu sehen. Am Freitagabend (07.05.2021) war es wieder einmal soweit: Klarer Himmel, helle Satelliten, die wie an einer Schnur aufgezogen über den Nachthimmel zogen. Wer gegen 22.45 Uhr zum Himmel schaute, konnte sie sehen: Zahlreiche helle Punkte, die mit etwas Abstand wie in Formation hintereinander herflogen – teilweise wird das Phänomen auch als „Perlenkette“ beschrieben. Es handelte sich dabei um die „Starlink“-Satelliten, die am 29. April von SpaceX ins All geschossen wurden.

Die „Perlenkette“ wird sich in den kommenden Tagen und Wochen immer weiter auseinanderziehen, außerdem steigen die Satelliten höher und werden dadurch dunkler. Doch Nachschub ist bereits geplant: Am Sonntag (09.05.2021) sollen bereits die nächsten 60 „Starlink“-Satelliten ins All starten, hat SpaceX angekündigt.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie eine „Perlenkette“ über den Himmel

Am Samstagabend (08.05.2021) werden die „Starlink“-Satelliten erneut am Himmel über Deutschland zu sehen sein – allerdings früher am Abend, außerdem werden sie nicht mehr ganz so hell leuchten.

Die nächsten Sichtungs-Möglichkeiten für die „Starlink“-Satelliten (Beobachtungsort Frankfurt am Main):

SpaceX-Satelliten am Himmel zu sehen: „Starlinks“ ziehen wie an einer Schnur über den Himmel

Update vom Donnerstag, 1. April 2021: Während die neueren „Starlink“-Satelliten derzeit meist am frühen Morgen am Himmel zu sehen sind, gibt es heute Abend eine Ausnahme: Die SpaceX-Satelliten, die am 11. März 2021 ins All gestartet sind, ziehen am Abend über den Himmel. Die Daten für diesen und weitere „Starlink“-Überfluge der kommenden Tage finden Sie in dieser Übersicht für den Beobachtungsstandort Frankfurt:

Wer jenseits der „Starlink“-Satelliten von SpaceX weitere Satelliten am Himmel beobachten will, hat derzeit Glück: Die Internationale Raumstation (ISS) zieht derzeit jeden Abend zwei Mal über Deutschland hinweg und ist dabei meist gut zu sehen. Die ISS erscheint wie ein heller, sich schnell bewegender Stern am Himmel und zieht von Westen nach Osten. Dabei blinkt sie nicht – wenn das Licht, das man beobachtet, blinkt, handelt es sich um ein Flugzeug.

„Starlink“-Satelliten sind derzeit meist früh am Morgen zu sehen

Update vom Mittwoch, 24. März 2021: Am Mittwochvormittag hat SpaceX erneut 60 Satelliten für die „Starlink“-Konstellation ins All geschickt. Damit sind mittlerweile mehr als 1.300 der kleinen Satelliten im Erdorbit unterwegs. Gerade in der ersten Zeit nach dem Start sind die „Starlinks“ hell und deutlich am dunklen Himmel zu sehen. Sie ziehen dann in kurzem Abstand hintereinander über den Himmel, gerade in der Zeit vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang sind sie gut zu sehen, weil sie von der Sonne, die unter dem Horizont steht, angestrahlt werden.

Wann die „Starlink“-Satelliten am Beobachtungsstandort Frankfurt am Main möglicherweise zu sehen sind:

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Himmel beboachten

Update vom Donnerstag, 18. März 2021: Wann sind die zuletzt gestarteten „Starlink“-Satelliten am Himmel zu sehen? Derzeit muss man sehr früh aufstehen, wenn man die Satelliten, die von SpaceX am 14. oder 11. März gestartet wurden, beobachten will. Sie haben ihre endgültigen Umlaufbahnen in einer Höhe von 550 Kilometern noch nicht erreicht und könnten deshalb heller am Himmel zu sehen sein als die Satelliten, die sich bereits längere Zeit im Weltall befinden.

Ein Überblick über die nächsten möglicherweise sichtbaren Überflüge der „Starlink“-Satelliten von SpaceX (Standort: Frankfurt am Main):

„Starlink“-Satelliten sind immer wieder als „Perlenkette“ hell am Himmel zu sehen

Update vom Sonntag, 14. März 2021: Erneut hat das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk 60 „Starlink“-Satelliten mit einer „Falcon 9“-Rakete ins All geschossen. Damit sind deutlich mehr als 1.200 „Starlink“-Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde unterwegs, sie alle sollen dazu beitragen, das Internet aus dem All, das SpaceX anbieten will, in mehr Regionen verfügbar zu machen.

Doch wann kann man die „Starlinks“ am dunklen Himmel sehen? Generell gilt: Die Satelliten sind meist in der Abenddämmerung oder Morgendämmerung zu sehen, da sie von der bereits untergegangenen oder noch nicht aufgegangenen Sonne angestrahlt werden und das Licht reflektieren. Die nächsten möglicherweise sichtbaren „Starlink“-Überflüge für den Standort Frankfurt:

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Nachthimmel finden

Erstmeldung vom Donnerstag, 11. März 2021: Frankfurt – Gut 1.200 „Starlink“-Satelliten von SpaceX umkreisen die Erde und jeden Monat sollen weitere dazukommen. Seit einem „Starlink“-Start Anfang März 2021 gibt es wieder vermehrt Berichte über Sichtungen einer mysteriösen „Perlenkette“ am dunklen Himmel. Wie an einer Schnur aufgereiht ziehen helle Lichter über den Himmel und verschwinden nach einigen Minuten wieder. Bei diesem Phänomen handelt es sich um „Starlink“-Satelliten von SpaceX.

Das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk plant, etwa alle zwei Wochen eine „Falcon 9“-Rakete mit bis zu 60 der kleinen und flachen Satelliten ins All zu schießen. Das Ziel ist eine große Satellitenkonstellation, genannt „Starlink“, die schnelles Internet aus dem All in alle Ecken der Welt bringen soll. Erste Regionen in den USA und seit neuestem auch in Deutschland können das „Starlink“-Internet bereits testen*, weitere Gegenden sollen nach und nach folgen.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Himmel beobachten

Zuletzt ist am 14. März ein Satz von 60 „Starlink“-Satelliten von SpaceX ins All gestartet. Doch wann kann man die Satelliten eigentlich am Himmel sehen? Generell gilt, dass die „Starlink“-Satelliten meist kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang zu sehen sind. Sie werden von der bereits untergegangenen Sonne angestrahlt und leuchten deshalb deutlich am Himmel. Im Internet gibt es Tools, mit denen man berechnen kann, wann man „Starlink“-Satelliten am eigenen Aufenthaltsort sehen kann.

Projekt „Starlink“: Vermüllen die SpaceX-Satelliten den Nachthimmel und den Erdorbit?

Als SpaceX 2019 die ersten „Starlink“-Satelliten ins All schickte*, war der Aufschrei groß, als die Satelliten plötzlich hell und deutlich am dunklen Himmel zu sehen waren. Der so genannte „Starlink train“ war großes Thema nicht nur bei zahlreichen Astronomen, sondern auch bei Menschen, die die Satelliten, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über den Himmel flogen, zufällig sahen. Astronom:innen gingen auf die Barrikaden: Von einer „Vermüllung“ des Erdorbits war die Rede und vom Ende des Nachthimmels, wie man ihn bis dato kannte.

Tatsächlich hat sich SpaceX mit der Astronomie-Community zusammengesetzt und arbeitet an Wegen, die „Starlink“-Satelliten möglichst dunkel zu machen. Zuerst wurden dunkel eingefärbte Satelliten (die so genannten „Darksats“) getestet, seit August 2020 werden nur noch Satelliten mit Visieren (so genannte „Visorsats“) ins All geschickt. Die Visiere sollen die Stellen der Satelliten abschirmen, die das Sonnenlicht reflektieren. Gleichzeitig wurde an der Orientierung der „Starlink“-Satelliten gearbeitet: Sie bewegen sich nun anders im Weltall, um weniger Sonnenlicht zu reflektieren.

„Visorsats“ sind weniger hell – SpaceX plant mit zehntausenden „Starlink“-Satelliten

Eine erste Analyse zeigt, dass die „Starlink“-Satelliten mit Visier deutlich dunkler sind als ohne – sie strahlen im Schnitt nur noch etwa 31 Prozent so hell wie vorher. Allerdings können sie teilweise immer noch von der Erde aus gesehen werden, wie auch aktuelle Sichtungsberichte zeigen. Gerade in der ersten Phase ihres Flugs, wenn sie ihren Orbit in einer Höhe von 550 Kilometern noch nicht erreicht haben, sind die Satelliten häufig noch gut zu sehen. Und gerade auch die sehr sensiblen Geräte der Profiastronomie werden von den „Starlinks“ immer noch gestört.

Derzeit umkreisen etwa 1.200 „Starlink“-Satelliten die Erde, SpaceX ist längst das Unternehmen, das die meisten Satelliten im All kontrolliert. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk hat die Lizenz, knapp 12.000 „Starlink“-Satelliten ins All zu schicken. Für 30.000 weitere Satelliten hat SpaceX eine Lizenz beantragt. Auch andere Unternehmen haben Pläne für große Satelliten-Konstellationen. Amazon hat sich neulich deshalb mit SpaceX um Plätze in der Erdumlaufbahn gestritten*. Auch OneWeb plant, Internet per Satellit anzubieten. (Tanja Banner) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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