66 Menschen an Bord

Absturz in Schneesturm vermutet: Bergsteiger suchen nach iranischem Flugzeug

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Für die Angehörigen der Passagiere gibt es kaum mehr Hoffnung.

Im Iran ist die Suche nach der vermissten Passagiermaschine am Montag wieder aufgenommen worden.

Teheran - Die Wetterbedingungen hätten sich verbessert, sodass nun auch Hubschrauber eingesetzt werden könnten, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Rund hundert Mitarbeiter der Bergrettung seien bereitgestellt worden. 

Bei der Suchaktion am Montag sollten auch 150 professionale Bergsteiger mitmachen, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete.

Zwar sei die Sicht in dem Suchgebiet "nicht sehr gut" und es gebe Turbulenzen, dennoch seien Trupps am Boden und in der Luft im Einsatz, sagte Mortesa Dehghan von der zivilen Luftfahrtbehörde dem Staatsfernsehen. Sobald eine entsprechende Genehmigung vorliege, würden auch Drohnen zum Einsatz kommen.

Schneesturm führte wohl zu Absturz

Die Maschine der Fluggesellschaft Aseman mit 66 Menschen an Bord war am Sonntag auf dem Weg von der Hauptstadt Teheran in die Kleinstadt Jasudsch unterwegs. Die Behörden gehen davon aus, dass das Flugzeug in einer bergigen Gegend in einem Schneesturm abstürzte und alle Passagiere ums Leben kamen. Die Maschine verschwand während des Schneesturms im Sagros-Gebirge vom Radar.

Wegen extrem schlechter Wetterbedingungen mit Schnee, Regen und starkem Wind war die Suche nach der Maschine am Sonntagabend unterbrochen worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete unter Berufung auf einen Vertreter der Rettungskräfte, dass bei der Suche bis zu hundert Gipfel in der abgelegenen Bergregion durchkämmt werden könnten.

afp

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