26 Tote bei Gefechten in Pakistan

Islamabad - Bei einem Feuergefecht im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind am Mittwoch 6 Sicherheitskräfte und 20 radikal-islamische Extremisten ums Leben gekommen.

Die Aufständischen hätten am frühen Morgen (Ortszeit) einen Stützpunkt der paramilitärischen Grenztruppen in der Khyber-Stammesregion attackiert, sagte ein Sprecher der Truppe. Bei dem anschließenden sechsstündigen Gefecht seien 30 weitere Soldaten verletzt worden.

Mindestens sechs Menschen starben unterdessen bei einem neuen US- Drohnen-Angriff in der Stammesregion Nord-Waziristan. Wie am Mittwoch aus pakistanischen Geheimdienstkreisen verlautete, zerstörten zwei Raketen ein von Extremisten genutztes Gehöft.

Das Stammesgebiet im Nordwesten Pakistans gilt als Hochburg der Taliban und Rückzugsraum für El-Kaida-Terroristen. Seit mehreren Monaten geht das pakistanische Militär in der Region jedoch verstärkt gegen die Extremisten vor. Erst vor einer Woche startete die Armee im Stammesgebiet Orakzai eine neue Offensive, bei der nach offiziellen Angaben bislang 150 Aufständische getötet wurden.

dpa

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