Selbstmordanschlag in Pakistan: 13 Tote

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Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag an einem Kontrollpunkt des Militärs in Pakistan mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen.

Islamabad - Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag an einem Kontrollpunkt des Militärs in Pakistan mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen.

Über 25 Menschen wurden bei dem Anschlag in Khar im Bezirk Bajaur an der Grenze zu Afghanistan verletzt, teilten die Behörden mit. Allerdings wurde ein Anstieg der Zahl der Todesopfer befürchtet, da viele der Verletzten in kritischem Zustand waren. Die pakistanischen Streitkräfte haben in den Stammesgebieten entlang der Grenze zu Afghanistan ihre Einsätze gegen die Taliban und Angehörige des Terrornetzwerks El Kaida verschärft.

Erst vor wenigen Tagen waren in Bajaur 45 Islamisten getötet worden. Der Norden Pakistans gilt als Rückzugsgebiet der Taliban und El-Kaida- Aktivisten. Schon in der Nacht zum Samstag hatte ein unbemanntes US- Aufklärungsflugzeug im Norden Pakistans mindestens neun mutmaßliche Aufständische getötet. Die Drohne habe mehrere Raketen auf einen Gebäudekomplex in der Provinz Nord-Waziristan abgefeuert, sagte ein Beamter aus der Region. Mehrere Menschen wurden verletzt.

dpa

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