Qualm in der Bordküche

Deutscher Urlaubsflieger muss notlanden

Paris - Ein Urlaubsflieger von TuiFly musste auf dem Weg von Düsseldorf nach Fuerteventura in Paris notlanden. Zuvor hatte das Kabinenpersonal bereits Atemschutzmasken angelegt.

Ein qualmender Ofen in der Bordküche einer Boeing 737 hat den 162 Passagieren an Bord eine außerplanmäßige Landung in Paris beschert. Die Cockpit-Crew des zweistrahligen Urlauber-Jets hatte sich zu einer Sicherheitslandung auf dem Flughafen Orly entschieden, berichtete am Donnerstag der Sprecher der TuiFly Deutschland, Jan Hillrichs. Der Zwischenfall hatte sich am Montag auf dem Weg von Düsseldorf nach Fuerteventura ereignet. „Es gab eine Rauchentwicklung im vorderen Ofen“, erklärte Hillrichs in Hannover.

Der Ofen wurde daraufhin abgeschaltet. Entsprechend der geltenden Sicherheitsbestimmungen hatte das Kabinenpersonal vor der Landung vorsorglich Atemschutzmasken aufgesetzt. Nach einem dreistündigen Zwangsaufenthalt in Paris flogen die Urlauber mit derselben Maschine weiter. Als Ursache wurde bei einer internen Untersuchung ein Fremdkörper im Ofen entdeckt. Der Zwischenfall wurde der französischen Luftaufsichtsbehörde gemeldet, die ihn nach TuiFly-Angaben aber nicht als prioritär einstufte.

dpa

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