Viele Tote bei Überflutung auf US-Campingplatz

Washington - Nach heftigen Regenfällen sind im US- Bundesstaat Arkansas mindestens 20 Menschen auf einem Campingplatz ums Leben gekommen.

Außerdem gab es Stunden nach dem Unglück am Freitag noch rund 40 Vermisste, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei. Zu den Toten zählten auch Kinder. Der Camping-Platz liegt völlig isoliert inmitten eines Nationalparks. Wie es hieß, schwoll ein nahe gelegener Fluss nach sintflutartigem Regen so massiv an, dass teils mehrere Meter hohe Fluten auf die Zelte mit den Campern stürzten und sie wegrissen. Die meisten Menschen schliefen zur Zeit des Unglücks noch, sagte der Gouverneur von Arkansas, Mike Beebe.

Sein Sprecher Matt DeCample sprach von einer “schrecklichen Tragödie“. Insgesamt hätten rund 300 Menschen dort Urlaub gemacht. Es könnten aber auch Anwohner aus der Region unter den Toten sein. Der Campingplatz sei nicht bewacht gewesen. Eine große Rettungsaktion lief an. Mehrere Hubschrauber und schweres Gerät waren im Einsatz. Neben den lokalen Behörden und dem Roten Kreuz versuchten auch Nationalgardisten, die Urlauber zu bergen. In der Region, in der es viele Berge und zwei Flüsse gibt, seien möglicherweise weitere Campingplätze betroffen, hieß es.

dpa

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