Unwetter in Asien: Mindestens 42 Tote

Jakarta/Hanoi - In Indonesien und Vietnam haben schwere Regenfälle und Erdrutsche mindestens 42 Menschenleben gefordert. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

In der ostindonesischen Provinz West Papua mussten Hunderte Einwohner aus ihren Häusern flüchten. Dutzende wurden am Montag im Bezirk Wasior von Wassermassen mitgerissen, nachdem ein Gebirgsbach nach schweren Regenfällen zu einem reißendem Fluss geworden war und mehrere Brücken mit sich riss.

29 Todesopfer seien geborgen worden, sagte der Sprecher des Krisenzentrums im Gesundheitsministerium am Dienstag. Nach schweren Regenfällen in Zentralvietnam waren dort 13 Menschen ums Leben gekommen und wurden vermisst. In den Provinzen Quang Binh und Ha Tinh sei seit dem Wochenende mehr als ein Meter Regen gefallen.

50.000 Häuser wurden zerstört und 35 000 Menschen in Sicherheit gebracht, teilte das Komitee für Sturm- und Flutkontrolle mit. Der Stausee am Ha Tinh-Kraftwerk sei über die Ufer getreten und die Fluten hätten eine der Turbinen fort gerissen.

dpa

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