Flugzeug bei Landung in zwei Teile zerbrochen

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Die Maschine der American Airline zerbrach in zwei Teile.

Kingston - Das ging haarscharf an der Katastrophe vorbei: Ein mit 140 Passagieren besetztes Flugzeug ist bei der Landung auf Jamaika in zwei Teile zerbrochen.

Die Maschine der US-Linie American Airline schoss am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Flughafen von Kingston über die Landebahn hinaus. “Das Flugzeug ist in zwei Teile auseinandergebrochen“, sagte der jamaikanische Informationsminister Dary Vaz. 44 Verletzte wurden in ein Krankenhaus in der Hauptstadt gebracht, weitere Verletzte wurden am Flughafen behandelt. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte auf Jamaika ein schwerer Sturm mit Regen.

Die meisten Passagiere brachen sich Knochen oder klagten über Rückenschmerzen, berichtet die US-Nachrichtenseite msnbc.com. Vier Fluggäste seien schwer verletzt worden.

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Die meisten Passagiere klagten nach der Bruchlandung über Knochenbrüche und Rückenschmerzen.

Alle Passagiere und die Besatzung seien aus dem Flugzeug in Sicherheit gebracht worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft, Charley Wilson. Wie msnbc.com einen Sprecher von American Airlines zitiert, sei bei der Landung der Rumpf des Flugzeugs gebrochen, das rechte Triebwerk abgebrochen sowie das rechte Fahrwerk eingeknickt. Eine Passagierin beschriebt chaotische Szene im Flugzeug, als die Maschine auf der Landebahn aufschlug: "Das FLugzeug geriet ins Schleudern und alle gerieten sofort in Panik."

Flug 331 war von Miami kommend auf dem Flughafen der jamaikanischen Hauptstadt Kingston gelandet. Die Maschine war laut Wilson fast voll; damit befanden sich bis zu 140 Menschen an Bord. Der US-Luftfahrtbehörde (FAA) zufolge handelte es sich um eine Boeing.

dpa/ap/len

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