Vermeintlicher Handy-Dieb mit Sturmgewehr abgeknallt

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Mit so eienm Sturmgewehr vom Typ Ak 47 wurde in St. Paul (US-Staat Minnesota) ein vermeintlicher Handy-Dieb abgeknallt (Archivbild).

St. Paul - In den USA wurde ein Mann (20) nach einer Party wegen eines vermeintlich gestohlenen Handys mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr erschossen. Dabei hatte jemand das Handy nur verlegt.

Mit sieben Kugeln in der Brust wurde Joe Rivera (21) am Sonntag in St. Paul (US-Staat Minnesota) von der Polizei auf dem Asphalt liegend gefunden. Die Kugeln waren von einem Kalaschnikow-Sturmgewehr (Typ AK-47) abgefeuert worden.

Laut der US-Zeitung "St. Paul Pioneer Press" trug sich die Schießerei folgendermaßen zu: Joe Ramirez feierte mit zwei Kumpels auf einer Party, als sie vom aufgebrachten Randolph White (20) angesprochen wurden. Der warf ihnen vor, sein Handy geklaut zu haben und wollte die drei durchsuchen. Doch sie gaben ihm klar zu verstehen, dass er sich das abschminken könne und dass sie mit dem verschwundenen Handy nichts zu tun hätten. Daraufhin verließen die drei Männer die Party.

Der vermeintlich Bestohlene rief seinen Freund Morrow an. Der fuhr kurze Zeit später bei der Party vor. In seinem Wagen hatte er die AK-47 deponiert. Auf der Straße bemerkten White und Morrow die drei vermeintlichen Handy-Diebe. Sofort ging Morrow mit dem Sturmgewehr auf sie zu. Rivera hob die Hände, doch Morrow eröffnete gleich das Feuer. Er traf Rivera mehrfach in die Brust, dann schoss er einem seiner Freunde ins Bein. Der dritte vermeintliche Handy-Dieb konnte unverletzt flüchten.

Wie Morrow später aussagte, feuerte er noch eine Salve auf den am Boden liegeneden Rivera ab. Dieser habe schließlich seinen Freund White schlecht behandelt. Anschließend  türmten Morrow und White im Auto.

Kurze Zeit später wurden die beiden festgenommen. Gegen Morrow wird nun wegen Mordes sowie zweifachen versuchten Mordes ermittelt.

Das vermeintlich gestohlene Handy fanden die Polizisten später in dem Haus, wo die Party stattgefunden hatte. Offenbar hatte White es auf den Boden fallen lassen - und dann vergessen.

fro

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