Vulkan: Isländer fliehen vor Überschwemmung

Reykjavik - Mehrere hundert Isländer müssen erneut vor den Folgen des Vulkanausbruchs im südlichen Landesteil fliehen.

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Wie der Rundfunksender RUV berichtete, haben die Behörden am Donnerstagabend wegen massiver Überschwemmungen das sofortige Verlassen aller Häuser in der Umgebung des Eyjafjalla-Gletschers angeordnet. Man müsse mit dem Bruch mehrerer vorsorglich errichteter Dämme rechnen, verlautete aus Reykjavik. Außerdem strömten mit dem Wasser große Eisbrocken aus.

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Die knapp 800 betroffenen Bewohner haben ihre Häuser seit dem ersten Ausbruch des Vulkans unter dem Gletscher Ende März schon zweimal verlassen müssen. Seit dem neuen Ausbruch in der Nacht auf Mittwoch stößt der Vulkan riesige Mengen Lavaasche in die Atmosphäre. Wegen der Aschewolke über Europa haben zahlreiche Länder den Flugverkehr komplett gestoppt. Auch in Deutschland waren am Abend mehrere Airports gesperrt worden.

dpa

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