Englischer Pilot stirbt bei Unglück von Fliegerstaffel

London - Drei Monate nach dem tödlichen Absturz eines britischen Kampfjet-Piloten mit einem Hawk-Flugzeug der Kunstflugstaffel “Red Arrows“ ist es erneut zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen.

Ein Kampfjetpilot der britischen Kunstflug-Staffel “Red Arrows“ ist gestorben, als der Schleudersitz des Flugzeuges am Boden auslöste. Der Mann sei am Dienstag durch die Kanzel des Hawk-Jets katapultiert worden, sagte ein Sprecher der Royal Air Force. Es war der zweite Todesfall eines Piloten der berühmten britischen Kunstflieger-Staffel innerhalb von drei Monaten.

Im August war ein “Red-Arrows“-Pilot mit seinem Flugzeug bei einer Flugschau an der englischen Südküste abgestürzt und in den Trümmern der Maschine gestorben. Daraufhin wurden die Kunstflug-Staffel und die gesamte Hawks-Flotte der Royal Air Force wochenlang inspiziert, später aber wieder für Flüge freigegeben.

Die “Red Arrows“ sind zurzeit im Wintertraining in Scampton. Sie galten bisher als eine der besten Kunstflug-Staffeln der Welt. In der mehr als 40-jährigen Geschichte der Staffel mit weit über 4000 Flügen in 53 Ländern der Welt ist es der achte tote Pilot.

dpa

Rubriklistenbild: © ap (Symbolbild)

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