New York: Mordrate auf Rekordtief

New York City wird immer sicherer: Allen Befürchtungen zum Trotz hat die Mordrate in der Acht-Millionen-Stadt den tiefsten Stand seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1963 erreicht.

New York - New York City wird immer sicherer: Allen Befürchtungen zum Trotz hat die Mordrate in der Acht-Millionen-Stadt den tiefsten Stand seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1963 erreicht.

Bis zum 27. Dezember hatte die New Yorker Polizei für 2009 gerade 461 Mordfälle registriert, wie die “New York Times“ am Montagabend (Ortszeit) online berichtete. Das Jahr 1990 war noch mit 2245 Morden in die Statistik eingegangen.

Etliche New Yorker hatten Sorge, dass die Wirtschaftskrise und die drastisch gestiegene Arbeitslosigkeit zusammen mit dem ständigen Zufluss von Einwanderern eine Zunahme der Mordfälle mit sich bringen würde. Der amerikanischen Bundespolizei FBI zufolge verzeichneten auch andere US-Städte einen Rückgang der Kapitalverbrechen. Allerdings sank die Mordrate im ersten Halbjahr 2009 landesweit “nur“ um zehn Prozent, während New York City laut FBI ein Minus von 19 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 erzielte, schrieb die Zeitung.

dpa

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