Vorhersage

Wetter in Deutschland: Sturm Luis rauscht mit Orkan-Power durchs Land – Lebensgefahr

Das Wetter in Deutschland bleibt zunächst stürmisch: Sturmtief Luis trifft das Land mit Orkan-Power.

  • Das Wetter* in Deutschland ist nach wie vor lebensgefährlich.
  • Ein heftiger Sturm* rauscht mit Orkanstärke heran.
  • News zum Wetter*: Alle Neuigkeiten zu aktuellen Prognosen* finden Sie auf der Themenseite.

Update vom Freitag, 12.03.2021: Das Wetter in Deutschland bleibt lebensgefährlich. Nach Sturm Klaus trifft das nächste Sturmtief auf Deutschland: Luis kommt mit Orkanstärke angerauscht und sorgt am Samstag (13.03.2021) vor allem in Mitte und Westen des Landes für viel Gefahr. Im Flachland sind Topböen um 100 km/h möglich, in den Hochlagen wie beispielsweise auf dem Feldberg im Schwarzwald auch mit Böen bis 150 oder 160 km/h. Das ist volle Orkanstärke. Bäume drohen umzustürzen und Dächer abgedeckt zu werden. Deshalb sollten Menschen in der betroffenen Region vorsichtig im Freien sein, Wälder meiden oder sogar am besten zu Hause bleiben.

Das Wetter am Wochenende (13. und 14.03.2021) wird generell sehr wechselhaft. Zum Sturm am Samstag gesellen sich starker Regen und heftige Gewitter. Am Sonntag (14.04.2021) folgt ein Temperatursturz. In höheren Lagen fällt dabei sogar Schnee oder Schneeregen.

Ein vom Sturm umgewehter Baum liegt auf der Straße und dem angrenzendem Feld - und es bleibt vorerst weiter stürmisch.

Wetter: Sturm zieht über Deutschland - Der DWD warnt vor Unwettern

Update vom Donnerstag, 11.03.2021: Das Wetter in Deutschland sorgt aktuell in vielen Regionen für lebensgefährliche Situationen. Mit Sturm Klaus zieht der erste große Sturm des Jahres über das Land und bringt regional sogar orkanartige Böen bis zu 120 Stundenkilometer. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt in Teilen des Landes vor heftigen Unwettern*.

„Auf dem Brocken gab es heute Morgen schon Orkanböen bis 126 km/h. Auch in tiefen Lagen wie Aachen gab es schon Sturmböen bis 77 km/h. Der Wind wird nun immer mehr zulegen und zwischen 12 und 15 Uhr seinen Höhepunkt erreichen. Dabei bilden sich Schauer und kurze Gewitter*. Dann werden die starken Höhenwinde immer mal wieder bis nach unten zum Erdboden heruntergemischt. Orkanartige Böen bis 110 km/h sind möglich, in höheren Lagen auch Orkanböen über 120 km/h. Dazu gibt es kräftigen Regen“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Der DWD warnt vor heftigen Unwettern in vielen Teilen von Deutschland: Im Nordwesten prognostiziert er schwere Sturmböen und orkanartige Böen mit vereinzelt Gewittern. An der Nordsee und im Bergland rechnet er mit Sturm- bis Orkanböen bis 130 km/h. Ein Ende des Sturm ist erst einmal nicht in Sicht: Auch am Freitag (12.03.2021) bleibt das Wetter stürmisch. Am Samstag (13.03.2021) zieht sogar ein neues Sturmtief auf und bringt im Westen und der Mitte von Deutschland Böen bis 100 km.

Ein schwerer Sturm zieht über Deutschland hinweg (Symbolbild).

Wetter: Orkan trifft auf Deutschland - Experte warnt vor den Folgen

Update vom Mittwoch, 10.03.2021: Gut festhalten lautet die Devise für das Wetter in Deutschland. Denn ab Donnerstag (11.03.2021) wird es ruppig. Dann zieht Sturmtief „Klaus“ auf und bahnt sich von Westen her seinen Weg. Mit orkanartigen Böen und peitschenden Winden. Ein Experte warnt: Es herrscht Lebensgefahr.

Das Sturmtief wird zunächst vor allem den Norden, Nordwesten und den Westen von Deutschland in Atem halten und hat auch Schauer und vereinzelte Gewitter im Schlepptau. Sogar im Flachland könnte es dann zu orkanartigen Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern kommen. Auffällig dabei: Durch den heftigen Wind wird es fast überall deutlich wärmer. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber „wetter.net“ erklärte, wird der Schwerpunkt des Sturms die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen treffen. Aber auch Hessen und Rheinland-Pfalz sollen viel Wind abbekommen. „Im Rest des Landes kommt Sturm Klaus nicht so richtig zum Zug, aber auch dort kann es sehr windig sein“, so der Experte. Doch damit nicht genug. Das Wetter hält in den nächsten Tagen noch eine weitere Sturmfront für Deutschland bereit.

Experten rechnen beim Wetter in Deutschland mit einem „schweren Sturm“, der vor allem in bestimmten Landesteilen drohen könnte. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland: Mancherorts schlägt der Sturm doppelt zu

Nachdem der Sturm am Freitag (12.03.2021) nämlich zunächst abflachen soll, prognostiziert Jung für das Wochenende (13./ 14.03.2021) ein weiteres Sturmtief. Dann soll vor allem der Westen, Südwesten und die Mitte von Deutschland betroffen sein. „Dann sind wieder Böen bis 100 km/h möglich. Daher bitte entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wer schon Balkon- oder Gartenmöbel draußen hat, sollte diese sichern. Spaziergänge in Parks oder in Wäldern sollten unterlassen werden, dann es besteht wie immer bei so einem Sturmtief Lebensgefahr“, warnt Dominik Jung. Auch wenn sich der Sturm nach den bisherigen Prognosen zum Start in die nächste Woche gelegt haben soll, mit frühlingshaftem Wetter sei laut Jung vorerst nicht zu rechnen.

So geht es mit dem Wetter in Deutschland nach dem stürmischen Wochenende zunächst wechselhaft weiter. „Nächste Woche bleibt es wohl recht kühl und kann zwischendurch immer wieder Schneeregen- oder Regenschauer geben. Das Hoch vom Atlantik hat es schwer und kann sich zunächst nicht voll bei uns durchsetzen“, sagt Dominik Jung. Wie die derzeitigen Wettermodelle zeigen, sei vor dem Ende der nächsten Woche nicht mit wärmeren Temperaturen und mehr Sonnenschein zu rechnen.

WochentagWetter-Vorhersage
Mittwoch, 10.03.20213 bis 9 Grad, viele Wolken, kaum Sonne.
Donnerstag, 11.03.202110 bis 15 Grad, bewölkt und stürmisch, vereinzelt Regenschauer.
Freitag, 12.03.20217 bis 12 Grad, weiter windig, viele Wolken und Regen.
Samstag, 13.03.20216 bis 13 Grad, durchwachsen, erneut Sturm.
Sonntag, 14.03.20215 bis 9 Grad, weiter windig mit Regen- und Schneeschauern.
Montag, 15.03.20216 bis 9 Grad, wechselhaft.
Dienstag, 16.03.20215 bis 10 Grad, weiter wechselhaft.
Mittwoch, 17.03.20215 bis 11 Grad, weiter durchwachsen und unbeständig.
Quelle: wetter.net

Wetter: Orkan peitscht über Deutschland - Experte warnt: Hier wird es brenzlich

Update von Montag, 08.03.2021: Über Deutschland braut sich ein schwerer Sturm zusammen. Nach aktuellen Vorhersagen droht sogar vereinzelt Orkan-Gefahr. Doch wie heftige trifft der Sturm das Land tatsächlich? Und welche Regionen sind besonders betroffen? In diesen Punkten sind sich die Wettermodelle uneinig.

Sowohl das Amerikanische Wettermodell (GFS) als auch das Europäische Modell (ECMWF) gehen davon aus, dass es „am Donnerstag (11.03.2021) bei uns in Deutschland stürmisch“ wird, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber „wetter.net“. Doch in einem Punkt gehen die Vorhersagen zum Wetter auseinander. Die Intensität des Sturms ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Das Amerikanische Wettermodell hat seine Prognose mittlerweile etwas nach unten korrigiert. Auf der Nordsee ist zwar noch mit Orkanböen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde zu rechnen, aber auf dem Land scheint sich die Lage etwas entspannt zu haben. Im Nordwesten von Deutschland werden derweil „nur noch“ orkanartige Böen mit einer Geschwindigkeit von 110 Stundenkilometern erwartet. Für den Rest des Landes rechnet das Wettermodell eher mit Windgeschwindigkeiten von 75 bis 90 Kilometern pro Stunde, „also alles noch im Rahmen“, so der Diplom-Meteorologe.

Experten rechnen beim Wetter in Deutschland mit einem „schweren Sturm“, der vor allem in bestimmten Landesteilen drohen könnte. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland: Wo ist der Sturm besonders stark? – Wettermodelle geben Aufschluss

Andere Wettermodelle gehen von einer weitaus größeren Sturm-Gefahr aus. Derweil geht das Europäische Wettermodell von einer weitaus größeren Sturm-Gefahr aus. 120 Kilometer pro Stunde sagt das Europäische Wettermodell aktuell für den Nordwesten des Landes vorher. Ein Orkan über Deutschland ist in diesen Wetter-Prognosen* also noch immer inbegriffen. Ebenso sieht es das Deutsche Wettermodell (ICON). „Bis zu 120 Kilometer pro Stunde werden berechnet, Orkanböen gibt es im Nordwesten Deutschlands. Auf der Nordsee teilweise bis zu 140 Kilometer pro Stunde, im Südwesten bis zu 90 und später auch im Osten teilweise einzelne Sturmböen bis zu 75 Kilometer pro Stunde“, so der Meteorologe zur Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD)* mit Sitz in Offenbach.

Zwar ist noch nicht ganz klar, wie stark der Sturm über Deutschland tatsächlich ausfallen wird, aber das er ansteht, darüber sind sich die Wettermodelle einig. Doch wie können sich die Menschen auf den schweren Sturm vorbereiten? Im Vorfeld sollten beispielsweise alle Möbel und Balkonpflanzen im Außenbereich gesichert oder bestenfalls in die Wohnung gebracht werden, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Während des gefährlichen Wetters soll man sich keinesfalls im Freien aufhalten. Dachziegeln können sich lösen und zu Boden geschleudert werden. Auch Baugerüste können zur Gefahr werden. Außerdem sollen Fenster, Türen, sowie Fensterläden und Rollläden geschlossen werden.

Wetter: Schwerer Sturm in Deutschland steht bevor – Wo Gefahr droht

Erstmeldung von Freitag, 05.03.2021: Offenbach – Das Wetter in Deutschland macht es derzeit wirklich spannend. Nach rekordverdächtig warmen Tagen im Februar, ging der Frühling für viele ganz anders los, als erwartet. Statt höheren Temperaturen hielt ein „Märzwinter ‚light‘“ mit Glatteis und Schnee Einzug im Land. Bitterkalte Temperaturen sorgten vor allem für ungemütliche Nächte.

Doch bei diesem Wetterwechsel bleibt es nicht. Sturm droht und das gleich an mehreren Tagen. Und der kann besonders in bestimmten Teilen Deutschlands verheerend sein.

Wetter in Deutschland – Stürme können zur Gefahr werden

Meteorologe Jan Schenk warnt gegenüber „The Weather Channel“, dass bereits am Mittwoch (10.03.2021) der erste Sturm auf Deutschland zukommt. „Der zieht zwar eigentlich in die nördliche Nordsee, wir bekommen aber trotzdem etwas davon ab. Die Windgeschwindigkeiten liegen in Deutschland immer noch bei ungefähr 80 Kilometer pro Stunde“, verdeutlicht Schenk. Doch dabei bleibt es noch lange nicht und die gefährliche Lage beim Wetter wird sich weiter zuspitzen – denn ein zweiter Sturm ist vorhergesagt. Und dieser soll noch verheerender ausfallen.

Hinter dem stürmischen Wetter steckt der Jetstream. Über dem Nordatlantik wird der Jet wieder stärker und erreicht auch Teile Deutschlands. Am Donnerstag (11.03.2021) „können Windgeschwindigkeiten in der Höhe über dem Land bis zu 300 Kilometer pro Stunde erreichen“, erklärt der Meteorologe. Dadurch können sich starke Tiefdruckgebiete entwickeln. Doch warum kann der zweite Sturm so viel gefährlicher werden als der erste?

Verheerendes Wetter in Deutschland: Sturm könnte zu Schnellläufer werden

Der zweite Sturm könnte ein sogenannter Schnellläufer werden, so Schenk. Die Windgeschwindigkeiten könnten auf Werte zwischen 120 und 170 Kilometern pro Stunde ansteigen und sogar im Tiefland seien Orkanböen möglich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach beschreibt ein solches Wetter-Phänomen als Tief, dass sich besonders schnell fortbewegt. Sturmtief Xavier vom Jahr 2017 war ein solcher Schnellläufer. Er hinterließ in vielen Landesteilen ein Bild der Verwüstung und verursachte mehrere Todesfälle.

Noch sei allerdings unklar, ob sich das Sturmtief wirklich zu einem Schnellläufer entwickelt. Das betont neben Jan Schenk auch der Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber „wetter.net“. Zwar habe das Europäische Wettermodell zeitweise auch einen Schnellläufer in seinen Berechnungen miteinkalkuliert, jedoch liefern die aktuellen Prognosen wieder ein etwas entspannteres Bild. Doch ein gefährliches Randtief mit Orkanböen bis ins Flachland ist noch nicht ausgeschlossen. Der Diplom-Meteorologe erklärt, welche Teile Deutschland sich besonders gegen die Sturm-Gefahr wappnen sollten.

Schnelläufer in Deutschland
1999Sturmtief Lothar
2007Sturmtief Kyrill
2015Sturmtief Alexander
2017Sturmtief Egon
2017Sturmtief Xavier
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Wetter: In diesen Teilen Deutschlands wird der Sturm besonders heftig

Um zu klären, in welchen Teilen des Landes das Wetter besonders gefährlich werden kann, betrachtet Dominik Jung die Prognosen von zwei Modellen genauer. Demnach sieht das Amerikanische Wettermodell (GFS) den Schwerpunkt des Sturms in Deutschland vor allem im Nordwesten. Teilweise sei auch mit Orkanböen mit 130 Kilometern pro Stunde an der Nordseeküste und 120 Kilometern pro Stunde im Nordwesten zu rechnen. Auch das Europäische Wettermodell (ECMWF) gehe von Orkanböen mit bis zu 125 Kilometern pro Stunde im Nordwesten aus. Aber ebenso könne es in der Mitte des Landes mit schweren Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde ungemütlich werden.

„Da ist ziemlich viel Schmackes mit dabei“, betont Jung. Auch in Tiefen Lagen kann es Orkanböen über 120 Kilometern pro Stunde geben. Und in den Mittelgebirgen könnte es beim Wetter in Deutschland noch wesentlich gefährlicher werden. „Auf den Gipfeln der Mittelgebirge sind teilweise 130 bis 150 Kilometer pro Stunde bei dieser Wetterlage nicht ausgeschlossen“, so der Diplom-Meteorologe.

  • Sturmböen: 65 bis 89 Kilometer pro Stunde
  • Schwere Sturmböen: 90 bis 104 Kilometer pro Stunde
  • Orkanartige Böen: 105 bis 119 Kilometer pro Stunde
  • Orkanböen: ab 120 Kilometer pro Stunde
  • Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Wetter in Deutschland: Viel Regen in Teilen des Landes – Sturm sorgt für Spannung

Neben viel Wind kann es auch richtig Nass werden beim Wetter in Deutschland. Die aktuelle Prognose sehe vor, dass es vor allem im Westen mit der Sturmlage auch ordentlich Regen* dazukommt. „Teilweise in Hessen, Nordrheinwestfalen und im Norden von Rheinlandpfalz bis zu 65 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.“

„Es bleibt also sehr, sehr spannend. Jetzt aktuell der Märzwinter ‚light‘, nächste Woche kommt die Westwetterlage wieder auf Touren und dann droht Deutschland vielleicht ein schwerer Sturm mit möglicherweise Orkanböen bis in tiefe Lagen – Eine wirklich sehr spannende Wetterlage“, schließt der Diplom-Meteorologe. Die Nächsten Tage werden zeigen, mit welcher Wucht die Böen Deutschland treffen werden. Noch können sich die Prognosen ändern und ein Schnellläufer ist nicht ausgeschlossen. Genauere Vorhersagen zum Wetter im März in Deutschland werden in den kommenden Tagen darüber Aufschluss bringen. (Sophia Lother, Yannick Wenig, Christian Weihrauch)*op-online.de und Merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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