Wochen-Vorhersage

Zweistellige Temperaturen erwartet - Experte sagt „Achterbahn“-Wetter voraus

Das Wetter bleibt am Wochenende in Deutschland weitgehend ruhig - trotzdem ist Vorsicht geboten: Die Prognose für den Wochenbeginn ist heftig.

  • Das Wetter bleibt am Wochenende ruhig
  • Minustemperaturen in Teilen Deutschlands
  • Zum Wochenstart gibt es eine heftige Prognose

Offenbach - Das Wetter am Wochenende bleibt weitestgehend ruhig, Deutschland kann wegen eines Hochdruckeinflusses entspannt bleiben. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach. 

Weite Teile Deutschlands sollten mit leichtem bis mäßigem Frost rechnen, an den Alpen könnte dieser auch strenger ausfallen. Freuen kann sich der Norden, hier wird es nicht glatt. Im Süden Deutschlands muss an den Alpen auch mit strengem Frost und Temperaturen von unter - 10 Grad gerechnet werden. Stellenweise kann es auch zu Reifglätte oder Glatteis durch überfrierende Nebelnässe kommen. 

Wetter in Deutschland: Frost und Nebel zum Wochenende

In der Nacht auf Samstag, 25.01.2020, muss in den südlichen Landesteilen erneut mit leichtem, im Südosten auch mit mäßigem Nachtfrost, gerechnet werden. Auch dadurch kann es wieder zu Glätte durch Reif oder gefrierender Nebelnässe kommen. 

Am Samstag ziehen über dem Norden Deutschlands, der Mitte und dem Südosten dichte Wolken mit etwas Regen oder Sprühregen auf. Ansonsten wird das Wetter (Wetter in Deutschland: Wie wird der Juli 2020? Experten mit schlechter Nachricht) wechselnd stark bewölkt. Nördlich des Thüringer Walds und dem Erzgebirge kann es auch länger sonnig bleiben. Die Höchsttemperaturen betragen 1 bis 7 Grad. Am Meer weht mäßiger Wind aus Süden und Südwesten, ansonsten bleibt der Wind schwach. 

Wetter in Deutschland: Regen im Süden und Glatteisgefahr am Wochenende

In der Nacht auf Sonntag, 26.01.2020, gibt es Wolken und Nebel. Im Süden kann außerdem etwas Regen und Sprühregen herunterkommen, was die Gefahr von Glatteis erhöht. Tiefstwerte in im Norden 3 und bis zu -4 Grad im Südosten.

Das Modell vom US-Wetterdienst sieht den Schwerpunkt des Sturms am Dienstag (28.01.2020) in der Nacht zu Mittwoch mit teilweise orkanartigen Böen im Westen, besonders betroffen wäre Nordrhein-Westfalen. Über 80km/h werden in Hessen erwartet.

Am Sonntag selbst warten dann über dem Norden und Teilen der Mitte Deutschlands und im Südosten dichte Wolken mit etwas Regen oder Sprühregen. Im Südosten beseteht deshalb die Gefahr von Glatteis mit Höchstwerten von einem Grad im Südosten und 10 Grad am Niederrhein. 

Wetter in Deutschland: Heftige Prognose fürs Wochenende

Der Wind weht schwach bis mäßig, frischt im Nordwesten auf und stark böig aus Süden und Südwesten. Wenige Wolken halten sich noch länger im Osten. Tiefstwerte sind 6 bis -2 Grad an der See und in den Hochlagen der Berge starke bis stürmische Böen. Laut Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net könnte der Wind zu Wochenbeginn sogar die Stärke von Orkanböen erreichen. 

An der Nordsee könnten Böen bis zu 150 Kilometer pro Stunde erreichen und auch bis ins Flachland wehen. „Das wäre in der Tat recht heftig“, so der Experte. Die genaue Entwicklung ist allerdings noch unsicher. Auch in den Hochlagen der Mittelgebirge ins orkanartige Sturmböen möglich. Ab Montag, 27.01.2020, wird es außerdem wieder wärmer, der Deutsche Wetterdienst spricht von 6 bis 12 Grad. Auch im höheren Bergland bleiben die Plustemperaturen bis um die 3 Grad.

Wetter in Deutschland: Nach dem Wochenende kommt die „Achterbahn“

Ein Wetterwechsel sorgt am Wochenende für ungemütliches Wetter in Deutschland. Ab Sonntag drohen Orkanböen und Dauerregen.

Am Dienstag könnte es zu einem Sturm kommen und danach auch stürmisch weitergehen, so Experte Jung. Die Temperatüren würden dabei außerdem „Achterbahn“ fahren. Mal bis 14 oder 15 Grad, mal stürzen sie wieder ein Werte um 5 Grad ab. In den Hochlagen kann es auch mal Schneeregen und Schnee geben, dann steigt die Schneefallgrenze wieder schnell an. Da ist alles dabei.“

Danach könne der Sommer außerdem einen Frühstart machen. „Bis Ende Mai 2020 sollen alle Monate teils deutlich zu warm ausfallen. Um 3 bis 4 Grad wärmer als üblich könnte es bei uns und in Mitteleuropa in jedem einzelnen Monat werden.“

agr

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