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Unwetter und Dauerregen in Deutschland: In einigen Regionen droht Hochwasser

Der Sommer will sich in Deutschland nicht ganz einstellen. Wegen des regnerischen Wetters besteht zum Monatswechsel sogar die Gefahr von Hochwasser.

Update vom Sonntag, 29.08.2021, 10.45 Uhr: Es bleibt weiterhin trüb in Hessen. Der Sonntag reiht sich in den frühherbstlichen Trend ein und beginnt stark bewölkt und mit zeitweisen Schauern. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Besonders am Nachmittag und Abend kann es aber längere trockene Phasen geben. Die Temperaturen erreichen maximal 17 bis 19 Grad. Die Tiefstwerte liegen den Wetter-Experten zufolge zwischen 13 bis 11 Grad.

Besonders ungemütlich wird das Wetter allerdings in der Region von Westsachsen bis nach Thüringen. Auch hier fällt den Angaben des DWD zufolge wiederholt schauerartiger Regen. Lokal sind Unwetter möglich. Im Osten und Nordwesten von Deutschland kann es am Sonntag außerdem zu Gewittern mit Starkregen kommen In der Nacht zum Montag breitet sich das Starkregen-Gebiet dem DWD zufolge auch über Teile Hessens bis in den Südosten von Bayern aus. Örtlich ist dann Starkregen mit etwa 20 Litern pro Quadratmeter möglich - es kann zu Überflutungen kommen.

Zum Monatswechsel wird das Wetter in Deutschland unbeständig. Es droht sogar Hochwasser. (Symbolbild)

Auch der Wochenstart sieht ungemütlich aus. Am Montag (30.08.2021) gibt es einen Mix aus Wolken, Schauern und vereinzelten Gewittern. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 22 Grad.

Sommer bleibt in Deutschland aus: Dauerregen sorgt für Hochwasser-Gefahr

Erstmeldung vom Samstag, 28.08.2021: Offenbach – Der Monatswechsel wird unbeständig, was das Wetter* angeht. Dauerregen sorgt dabei für frühherbstliche Atmosphäre, und kann in einigen Regionen sogar zu erneutem Hochwasser* führen. Verantwortlich dafür ist das Tiefdruckgebiet* „Nick“, das bis voraussichtlich Mittwoch (01.09.2021) den größten Teil von Deutschland im Griff hat, wie der Deutsche Wetterdienst* (DWD) meldete.

Ab Samstag (28.08.2021) soll der Dauerregen vor allem in Bayern und Sachsen beginnen, wobei bis Montag 100 Liter pro Quadratmeter fallen können, wie der Meteorologe Jan Schenk auf dem Portal weather.com berichtet. Bisher könne noch nicht genau vorhergesagt werden, wo der Schwerpunkt des Regens liegen wird, weshalb auch Hessen betroffen sein könne. Dort soll es vor allem am Sonntag und Montag dichte Wolken geben, die bei Höchstwerten von 18 Grad Regen* mit sich bringen, wie das Portal wetteronline.at meldet.

Tief „Nick“ sorgt für Unwetter und Dauerregen in ganz Deutschland

Die Tatsache, dass fast die ganze Bundesrepublik unter dem Einfluss des Tiefs steht und noch nicht klar ist, wo es die größten Niederschläge geben wird, bedeutet auch, dass sich die von Hochwasser bedrohten Gebiete in Deutschland* auf übertretende Flüsse vorbereiten sollten. Nach aktuellen Prognosen ist jedoch an der Donau und der Oder besondere Aufmerksamkeit gefordert, wie weather.com meldet. Dennoch ist die Situation nicht so gefährlich wie im Juni, als der Regen auch in Hessen für Hochwasser* sorgte. Grund dafür sind die aktuell niedrigeren Temperaturen.

Zum Monatswechsel wird das Wetter in Deutschland unbeständig. Es droht sogar Hochwasser. (Symbolbild)

Am Wochenende und den darauffolgenden Tagen soll es auch vereinzelt Unwetter* in ganz Deutschland geben, wie der Meteorologe Sebastian Altnau vom DWD erklärte. Am ehesten verschont davon bleiben wohl vor allem die Gebiete an der Nordsee. Die unbeständige Lage soll bis etwa Mittwoch (01.09.2021) anhalten, woraufhin sich das Tiefdruckgebiet „Nick“ voraussichtlich von Deutschland verabschiedet. (vbu) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa

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