DWD

Wetter in Hessen: Starkregen und Überflutungen möglich

Tief „Roland“ kommt von Frankreich nach Deutschland und sorgt für Starkregen und Gewitter. In Hessen sind auch Überflutungen möglich.

Offenbach – Nachdem Deutschland mit dem Wetter* im Spätsommer bislang sehr viel Glück hatte, erreicht uns nun der Herbst*. Tief „Roland“ kommt von Frankreich in Deutschland und bringt ungemütliches „Schmuddelwetter“ mit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deshalb vor kräftigen Gewittern*, mit Hagel und starken Schauern – besonders im Westen, Nordwesten und später am Alpenrand.

„Auch die Flutgebiete in der Eifel und im Süden von Nordrhein-Westfalen können dabei getroffen werden“, warnt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal Wetter.net. „Dort ist es besonders heftig, denn die Kanalisation ist immer noch sehr schwer beschädigt und kaum intakt.“ Bei Starkregen könne das Wasser kaum abfließen. Im schlimmsten Fall komme es erneut zu Hochwasser*, so Jung.

Unwetter in Hessen: 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit

Tiefdruckgebiet* „Roland“ bringt viel auch viel Regen* nach Hessen. Gegen Mittwochnachmittag (15.09.2021) und -abend wird das Tief von Westen her über Hessen ziehen und für kräftige Schauer und Gewitter sorgen. Bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter in relativ kurzer Zeit sind möglich. Ortsweise könne es deshalb sogar zu Überflutungen kommen.

Tief Roland sorgt für Starkregen und Gewitter. In Hessen sind auch Überflutungen möglich.

Der Wetterumschwung am Mittwoch (15.09.2021) kommt überraschend: Am Morgen ist Deutschland laut Jung mit Temperaturrekorden in den Tag gestartet. Beispielsweise in Nordrhein-Westfalen wurden schon morgens um die 19 Grad gemessen. „Das ist ein extrem warmer Septembermorgen“, bilanziert der Meteorologe Jung. Auch die nächtlichen Tiefstwerte seien ungewöhnlich hoch gewesen. (Luisa Ebbrecht) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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