Wetter-Vorhersage

Frühling ist ungewöhnlich: Restliche Prognose  macht nachdenklich

Das Wetter im Frühling 2020 in Deutschland ist anders als normal. Der Frühling schockt mit ungewohntem Wetter.

  • Langzeit-Prognose für das Wetter im Frühling 2020 in Deutschland
  • Vorhersage zeigt ein nicht ganz alltägliches Bild
  • Ein Experte macht eine düstere Prognose

Update vom 30.04.2020: Wie wird das Wetter im Frühling in Deutschland 2020? Die ersten Vorhersagen für die Monate März und April zeigten ein erschreckendes Bild und behielten am Ende recht. Ändert sich das noch in den kommenden Monaten, oder bleibt das Wetter im Frühling* besorgniserregend?

„Wir hätten damit den sonnigsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881“, zieht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net ein erstes Fazit. Das Beunruhigende daran: Im Frühling ist bislang kaum Regen gefallen. Deutschland droht beim Wetter das dritte Dürrejahr in Folge - mit schlimmen Auswirkungen für Natur und Landwirtschaft.

Wetter in Deutschland: Experte mit beängstigender Prognose zum Wetter im Frühling

Denn auch im Mai setzt sich der erschreckende Trend beim Wetter im Frühling in Deutschland fort: Schon zu Beginn des Monats wird es die ersten Hitze-Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius geben - das ist wesentlich früher als im Normalfall. Gleichzeitig bleibt Regen in den benötigten Mengen aus. „Da müsste über einen längeren Zeitraum flächendeckend viel Regen fallen (über 150 bis 200 mm)“, erklärte Jung.

Erstmeldung vom 12.02.2020: Offenbach - Wie wird der Frühling 2020? Droht Deutschland beim Wetter* 2020 nach dem Rekordwinter jetzt auch ein Rekordfrühling? Meteorologen haben jetzt schon die ersten Trends für das Wetter in den Monaten März und April in Deutschland 2020 veröffentlicht. Die ersten Prognosen zeigen ein erschreckendes Bild für das Wetter im Frühling in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Experten machen erschreckende Prognose

Um das Wetter im Frühling in Deutschland genau zu bestimmen, muss man erst einmal klären, wann dieser genau beginnt. Der meteorologische Frühling beginnt jedes Jahr am 1. März und erstreckt sich über die Monate März, April und Mai. Astronomen definieren den Frühling allerdings anders. Sie ziehen die Tag-und-Nacht-Gleiche heran, um den Frühlingsbeginn zu bestimmen. Dieser beginnt demnach in diesem Jahr erst am 20. März 2020.  

Bei der Vorhersage* für den meteorologischen Frühling in Deutschland kommen der europäische und der US-amerikanische Wetterdienst NOAA zum gleichen Ergebnis: Das Wetter im März und April fällt nach ersten Erkenntnissen viel zu warm und trocken aus. Schon sehr früh könnte es dabei die ersten Sommertage mit Topwerten um 25 Grad geben. Deutschland steht ein sehr warmes, fast schon frühsommerliches Frühjahr ins Haus.

Schreckliche Prognose beim Wetter für Frühlingsanfang: Kommt die Dürre zurück nach Deutschland?

„Knacken wir schon im Frühling die 25-Grad-Marke? Vielleicht sogar schon im April? Unmöglich ist das nicht. Das war auch alles schon mal da gewesen. Bedenklich ist eher der Umstand, dass der März und der April auch wieder recht trocken ausfallen könnten. Mitten in der Wachstumsphase der Natur wäre das allerdings denkbar schlecht. Das könnte am Ende auf ein neues Dürrejahr 2020 hinauslaufen“, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net vor einem Rekord beim Frühlinganfang in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Vorhersage für den Frühling ist erschreckend für die Natur

Beim Wetter im Frühling in Deutschland soll es zu wenig Regen* geben. Selbst der Beginn einer neuen Dürrephase scheint nach dem aktuellen Stand nicht unwahrscheinlich. Vor allem die Wälder könnten unter der prognostizierten Trockenheit leiden. Den trockenen und warmen Frühling in Deutschland werden die meisten Menschen sicherlich genießen, für die Natur ist die Vorhersage erschreckend. 

Folgt beim Wetter in Deutschland nach dem viel zu warmen Rekordwinter jetzt auch ein Rekordfrühling? Die Zeichen stehen aktuell auf sommerliche Temperaturen im März und April. Das wären wirklich schlechte Nachrichten für die Natur. aba/chw

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: Swen Pförtner/dpa

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