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Orkan „Sabine“ fegt übers Land: Hessen Forst zieht erste Bilanz

Orkan „Sabine“ ist über Deutschland gefegt. Doch wie hoch sind die Schäden in den Wäldern? Hessen Forst zieht eine erste Bilanz.

  • Wetter: Orkan „Sabine“ wütet in Deutschland
  • Deutscher Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt vor Sturm und Gewitter
  • Hessen Forst zieht erste Bilanz der Schäden

Update vom Montag, 17.02.2020, 13:34 Uhr: Wie wird das Wetter in Hessen? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach spricht Warnungen aus, sobald Gefahr droht. Alle Informationen dazu gibt es in unserem Ticker.

Update vom Donnerstag, 13.02.2020, 11.35 Uhr: Sturm „Sabine“ ist Geschichte, doch bereits am kommenden Sonntag (16.02.2020) zieht der nächste Sturm heran. 

Wetter in Deutschland: Das Wetter fährt erstmal Achterbahn

Update vom Mittwoch, 12.02.2020, 13.13 Uhr: Das Wetter um Orkan „Sabine“ hat Hessen und Deutschland in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten und hat zahlreiche Schäden angerichtet. Ganz so verheerend wie Stürme „Kyrill“ (2007) und „Friederike“ (2018) schlug er in den Wäldern von Hessen aber nicht zu. „Es sind vor allem einzelne Bäume umgeworfen worden“, sagte Michelle Sundermann, Sprecherin von Hessen Forst in Kassel, gegenüber der dpa. Großflächige Schäden gibt es demnach nicht, obwohl es für ein Fazit noch zu früh ist. Denn noch sind viele Wege im Wald unpassierbar.

Wetter in Deutschland: Deutscher Wetterdienst warnt nach Orkan „Sabine“ vor Gewitter 

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 22:18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starkem Gewitter im Wetteraukreis und Main-Kinzig Kreis bis voraussichtlich 22:30 Uhr. Es besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern der Stufe 2 und 4.

Örtlich kann es laut DWD Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Der Wetterdienst warnt besonders vor herabstürzenden Ästen, Dachziegeln oder Gegenständen. Während des Platzregens seien kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

Wetter in Deutschland: DWD spricht nach Orkan „Sabine“ neue Warnungen aus

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 20:35 Uhr: Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starkem Gewitter der Stufe zwei (von vier) im Main-Kinzig-Kreis und im Wetteraukreis. Die Warnung gilt voraussichtlich bis 20.45 Uhr. 

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 19:19 Uhr: Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mittlerweile vor Sturmböen im Hochtaunuskreis für Lagen über 600 Meter. Die Warnung gilt voraussichtlich bis Mittwoch (12.02.2020) 18 Uhr. 

Es besteht die Gefahr von Sturmböen der Stufe 2 bis 4. Der DWD weist auf mögliche herabstürzende Äste und Gegenstände hin.

Wetter in Deutschland: Orkan „Sabine“ sorgt für weitere Warnungen

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 16.59 Uhr: Nun warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch vor starken Gewittern im Hochtaunuskreis. Die Warnung der Stufe zwei (von vier) gilt voraussichtlich bis 17.30 Uhr.

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 16.03 Uhr: Nach Orkan „Sabine“ ist vor den nächsten Gewittern: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor schweren Gewittern im Wetteraukreis. Die Warnung der Stufe zwei (von vier) gilt voraussichtlich bis 16.30 Uhr.

Orkan „Sabine“ bringt nach Sturm auch Gewitter

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 14.38 Uhr:  Orkan „Sabine“ dominiert das Wetter in Deutschland und Hessen. Er bringt nicht nur Sturm, sondern auch Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt in Frankfurt, dem Hochtaunuskreis dem Kreis Groß-Gerau und dem Main-Taunus-Kreis vor starken Gewittern. Die Warnung der Stufe zwei (von vier) gilt bis 15.15 Uhr.

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 12.37 Uhr: Nach Orkan „Sabine“ hält der Sturm Hessen auch weiterhin auf Trab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht die nächste Warnung aus. Er warnt vor Sturmböen im Hochtaunuskreis für Lagen über 600 Meter. Die Warnung gilt von Dienstag (11.02.2020). 18 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch (12.02.2020) 8 Uhr. 

Wetter in Deutschland: Orkan „Sabine“ wütet weiter - DWD mit neuen Warnungen

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 11.18 Uhr: Orkan „Sabine“ dominiert weiterhin das Wetter in Deutschland und Hessen. Er bringt nicht nur Sturm, sondern auch Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt vor starkem Gewitter im Main-Kinzig-Kreis. Dort besteht bis 11.45 Uhr Gefahr.  

Das Wetter in Deutschland wird lebensgefährlich. Sand- und Staubstürme sorgen für echtes Wüstenwetter mitten im Frühling.

Update vom Dienstag, 11.02.2020, 06.45 Uhr: Auch am Dienstag bleibt es in Hessen stürmisch, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach mitteilt. Er kündigt Sturmböen in Schauer- und Gewitternähe an, die teilweise bis zu 100 Stundenkilometern schnell werden können und auch das Flachland betreffen.

Wetter in Deutschland: Nach Orkan „Sabine“ - DWD spricht neue Warnungen aus

Update vom Montag, 10.02.2020, 20.45 Uhr: Das Wetter bleibt in Hessen weiterhin ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor starkem Gewitter für folgende Gebiete herausgegeben (bis Montag, 21 Uhr): Wetteraukreis, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis. Der DWD schreibt: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.“

Unwetter und Sturm durch „Sabine“: Deutscher Wetterdienst (DWD) warnt erneut

Update vom Montag, 10.02.2020, 17.44 Uhr: Orkan „Sabine“ hält Deutschland noch immer in Atem. Weiterhin fegt der Sturm über das Land hinweg. Nun gibt es eine Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen. Betroffen sind die Stadt Darmstadt, der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Kreis Groß-Gerau.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnt: „Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.“ Die Gefahr besteht laut DWD zwischen Montag (10.02.2020), 21 Uhr, und Dienstag (11.02.2020), 5 Uhr.

Orkan „Sabine“ trifft Deutschland besonders hart. Der Sturm zieht nach Süden. Dabei hinterlässt das Unwetter massive Spuren. 

Unwetter durch Sturm „Sabine“: Frau von Böe erfasst und schwer verletzt

Update vom Montag, 10.02.2020, 16.03 Uhr: Orkan „Sabine“ hat für die ersten Verletzten in Hessen gesorgt. Eine Radfahrerin ist am Montagmorgen auf einer Landstraße bei Buseck (Kreis Gießen) von einer Windböe erwischt worden, stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Laut Polizei, will ein Zeuge beobachtet haben, wie die Böe das Rad mitsamt seiner Fahrerin ein Stück angehoben hatte. Die 65-Jährige kam schwerverletzt in ein Krankenhaus.

In Deutschland breitet sich das Coronavirus weiter aus. Ein Verbündeter im Kampf gegen SARS-CoV-2 ist das Wetter und dabei vor allem der Sommer.

Wetter in Deutschland - Sturm „Sabine“ sorgt für Straßensperrungen und viele Einsätze für die Feuerwehr

Update vom Montag, 10.02.2020, 14.44 Uhr: Orkan „Sabine“ bestimmt weiterhin das Wetter in Deutschland. Auch wenn der gröbste Sturm über Hessen gezogen ist, ist er noch Gesprächsthema Nummer eins und beschäftigt Polizei und Feuerwehr. Im Kreis Offenbach waren alle 29 Feuerwehren des Kreises im Einsatz, um die mehr als 160 Einsätze – gezählt bis Montagmorgen um 10 Uhr – zu bewältigen.

So wurde beispielsweise das Dach des Gesundheitszentrums in Dietzenbach durch den Sturm beschädigt. Auf der L 3262 bei Dreieich-Buchschlag gab es drei Leichtverletzte. Zeitweise mussten Straßen gesperrt werden, darunter beispielsweise die Bundesstraßen 45 und 486, ebenso die Anschlussstelle Seligenstadt der A3. Einsatzkräfte der Feuerwehr Seligenstadt wurden beim Freischneiden auf der L 2310 durch umstürzende Bäume eingeschlossen und mussten sich selbst befreien.

Wetter in Deutschland: Orkan „Sabine“ sorgt für Chaos

In Rodgau ist die Lage nach Orkan „Sabine“ laut Feuerwehr ,,entspannt". Bis zum Mittag kamen 12 Unwettereinsätze zusammen - alle ohne Verletzte. Meist stürzten Bäume um. Oder es mussten welche vorsorglich abgesägt werden. Geringen Sachschaden gab es, als Äste auf ein Auto stürzten, an der Weiskircher Straße hing an einer Tankstelle eine Blechtafel herab.

Update vom Montag, 10.02.2020, 13.46 Uhr: Das Wetter in Hessen bleibt weiterhin ungemütlich und stürmisch. Im Nachklang von Orkan Sabine“ kommt es immer wieder zu Niederschlägen, die in tieferen Lagen auch Schnee bringen können. Die Temperaturen erreichen 7 bis maximal 11 Grad Celsius. Dazu kommen Windböen, die der Sturm „Sabine“ mit sich bringt. 

Update vom Montag, 10.02.2020, 13.02 Uhr: Beim Wetter in Deutschland sorgt Orkan „Sabine“ weiterhin für Unruhe, doch es gibt auch Entwarnung: Der Stromausfall in Teilen Bad Homburgs und Friedrichsdorf-Seulbergs ist behoben. Eine Pressesprecherin der Süwag Energie AG gab an, dass ein auf die Oberleitung gestürzter Baum für den kurzfristigen Ausfall verantwortlich war. 

Wetter in Deutschland: Sturm „Sabine“ behindert Training von Eintracht Frankfurt

Update vom Montag, 10.02.2020, 12.50 Uhr: Zwei nächtliche Straßensperrungen waren die schlimmsten Folgen des Orkans „Sabine“ in der Rödermark. Nach Auskunft des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Peter Gotta blockierten umgestürzte Bäume die B 459 in Waldacker kurz vor der Kreuzung mit der Kreisquerverbindung und die B 486 zwischen Urberach und Eppertshausen. 

Beide Strecken waren am Montagmorgen wieder frei, die Schäden waren weit geringer als nach dem Gewittersturm am 18. April. Aus Ober-Roden meldete die Feuerwehr knapp 20 Einsätze wegen Bäumen und größeren Ästen. Von mehreren Dächer wehten die heftigen Böen wegen des Wetters Ziegeln und Bitumenbahnen. Ähnlich sah es auch in Urberach aus, die Aufräumarbeiten dauerten bis weit in den Montag hinein. Verletzte gab es laut Feuerwehr keine.

Wetter: Orkan Sabine zieht über Deutschland - Es bleibt stürmisch

Update vom Montag, 10.02.2020, 12.00 Uhr: Der Höhepunkt des Orkans „Sabine“ ist inzwischen an Hessen vorübergezogen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. „Es bleibt aber stürmisch“, so ein Sprecher. Und im Bergland könnte es weiterhin zu orkanartigen Böen kommen. 

Auch der Fußball ist von Sturm „Sabine“ betroffen. Bei Eintracht Frankfurt wird heute kein öffentliches Training stattfinden, wie die Mannschaft via Twitter mitteilte. Stattdessen trainieren die Jungs im Kraftraum. 

Sturm „Sabine“ sorgt für Verkehrschaos und viele Schäden 

Update vom Montag, 10.02.2020, 10.57 Uhr: Das Wetter in Deutschland wird weiterhin von Sturm „Sabine“ bestimmt. Der Sturm sorgt für Großeinsätze der Feuerwehr und starke Behinderungen für Pendler. Im hessischen Dreieich (Kreis Offennach) rückte die Feuerwehr am Montag bis 8 Uhr zu insgesamt 19 Einsätzen aus.  Alle fünf Stadtteile hatten mit umgestürzten Bäumen, Gegenstände auf Straßen und Sicherung von Gegenständen zu kämpfen. Aktuell ist noch die Landstraße L3317 zwischen Dreieich Offenthal und Messel sowie die Landstraße L3317 zwischen Dreieich-Götzenhain und Dreieich Sprendlingen für den Verkehr voll gesperrt. Mit einer Freigabe kann gegen Mittag gerechnet werden, teilte die Feuerwehr mit.

Wetter in Deutschland: Sturm Sabine sorgt für zahlreiche Einsätze bei der Feuerwehr

Sturm „Sabine“ hielt die Feuerwehr auch in Dieburg in Atem. Das Wetter in Deutschland sorgte für zahlreiche Einsätze. Während ein Baum auf ein Gebäude gestürzt war, musste die Feuerwehr parallel die Straße zur Nachbargemeinde Messel freischneiden. Durch umgestürzte Bäume auf allen umliegenden Landstraßen war Messel von der Außenwelt abgeschnitten; Rettungsmittel konnten den Ort nicht mehr erreichen.

In Hanau wurden wegen Sturm „Sabine“ bis jetzt 32 Einsätze abgewickelt. Das Wetter in Deutschland führte die Feuerwehr zu einem großen Einsatz an die nordmainische Bahnstrecke nach Frankfurt, zwischen Herbert-Dröse-Stadion und Maintaler Straße. Dort ist ein Baum über die Strecke gefallen und hat die Oberleitung gekappt. Einsatzkräfte sind vor Ort und die entsprechenden Stellen der DB sind informiert und angefordert. Nach dem Eintreffen wird die Einsatzstelle an die DB übergeben.

Wetter in Deutschland: Sturm Sabine deckt Dächer ab

In Langen rückte die Feuerwehr wegen Sturm „Sabine“ zu rund zwei Dutzend Einsatzlagen. Dabei handelte es sich vor allem um abgestürzte Dächer, umgestürzte Bäume oder lose Bauteile. Rund 30 Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehren Mühlheim und Lämmerspiel waren von Sonntagabend, 23.20 Uhr, bis Montagmorgen, 10 Uhr, wegen des Sturmtiefs „Sabine“ im Einsatz. Überwiegend galt es, umgestürzte Bäume und heruntergefallene Dachziegel zu entfernen.

„Nichts Schlimmeres“, zieht Stadtbrandinspektor Lars Kindermann auf Anfrage eine erste Bilanz zum Wetter. „Es hat zu keiner Zeit eine Gefahr für Leib und Leben bestanden.“ 13 Einsätze haben die beiden Feuerwehren absolviert, Dietesheim sei von dem Sturmtief verschont geblieben. Auf die Straßen Zum Markwald, Steinheimer und Obertshäuser Straße waren Bäume gestürzt, sodass diese kurzzeitig nicht befahrbar waren. Man habe sie aber relativ schnell wieder frei bekommen, sagt Kindermann.

Wetter in Deutschland: Sturm „Sabine“ sorgt in einigen Städten für Stromausfall

Die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg wurden seit Sonntagabend 21.50 Uhr zu insgesamt 19 Einsätzen gerufen. Neben 17 Einsätzen, die dem Durchzug des Orkantiefs „Sabine“ zuzuordnen sind, wurde die Hilfe bei einem Verkehrsunfall und einem Feuer benötigt.

Update vom Montag, 10.02.2020, 09.59 Uhr: Durch das Wetter in Deutschland und Orkan „Sabine“  kommt es in Teilen von Friedrichsdorf-Seulberg (Hochtaunus) sowie in Bad Homburg zu Stromausfällen kommen. Der Sturm hat einen Oberleitungsschaden verursacht. Der Schaden soll bald repariert werden. 

Wetter in Deutschland: Sturm Sabine hält Feuerwehr in Darmstadt auf Trab

Update vom Montag, 10.02.2020, 09.21 Uhr: In Darmstadt hat der SturmSabine“ Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. Insgesamt hat das orkanartige Wetter in Deutschland zu 137 Einsätzen geführt. Neben herabfallenden Ästen machten sich auch drei Trampoline in Mühltal-Trautheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg), Darmstadt-Arheilgen und in Mörlenbach (Landkreis Odenwald) sowie eine Dixi-Toilette in Walldorf (Kreis Groß-Gerau) selbständig und landeten auf der Fahrbahn.

In Wiesbaden berichtete die Polizei ebenfalls von Dutzenden Einsätzen in der Nacht wegen Sturm- und Orkanböen. Auch hier entwurzelte "Sabine" mehrere Bäume. Im Wetteraukreis stürzten Bäume, Plakatwände oder Bauzäune um. Sturmschäden sorgten für mehrere Straßensperrungen.

Sturm „Sabine“ wütet in Deutschland – Verletzte durch ausgerissene Bäume 

Update vom Montag, 10.02.2020, 08.17 Uhr: Durch den Sturm „Sabine“ sind in Deutschland mehrere Menschen verletzt worden. In Saarbrücken stürzte ein Baum auf zwei Frauen nieder, wie ein Polizeisprecher in der Nacht eine erste Bilanz des stürmischen Wetter zum Montag mitteilte. In Paderborn wurde nach Angaben der Polizei ein 16-jähriger Junge schwer am Kopf verletzt, als er in einem bewaldeten Gebiet von einem herumfliegenden Ast getroffen wurde.

Das Orkantief zog in der Nacht über große Teile Deutschlands hinweg und sorgte für starke Verkehrsbeeinträchtigungen. Diverse Straßen mussten gesperrt werden. Die Autobahn A45 wurde in Nordrhein-Westfalen zwischen dem Kreuz Hagen und Hagen-Süd wegen umgestürzter Bäume voll gesperrt, wie der Landesbetrieb Straßenbau NRW mitteilte.

Wetter: Sturm „Sabine“ – Kran kippt auf Frankfurter Dom 

Update vom Montag, 10.02.2020, 06.00 Uhr: In Frankfurt hat der Sturm „Sabine“ den Ausleger eines Baukrans umgeknickt und zum Teil durch das Dach des Frankfurter Doms gedrückt. Das Dach sei beschädigt, hießt es von der Polizei. Verletzt wurde dabei niemand. Wie hoch der Schaden sei, konnte in der Nacht noch nicht gesagt werden. 

Der Ausleger eines Baukrans wurde von Sturmtief "Sabine" auf das Dach des Frankfurter Doms gerissen.

Da sich der Kran in einer stabilen Lage befand, waren keine weiteren Maßnahmen mehr erforderlich, wie die Feuerwehr mitteilt. Eine Fachfirma soll sich um die Bergung des Krans kümmern. Das Wetter in Deutschland hält Pendler heute weiterhin in Atem.

Wetter: DWD warnt vor Sturm-Schäden – Erste Feuerwehr-Einsätze

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 21.28 Uhr: In Deutschland hinterlässt Sturm „Sabine“ erste sichtbare Spuren – besonders in Norddeutschland. Überall in Deutschland gibt es Schulausfall, die Deutsche Bahn (DB) stellt den Fernverkehr ein und die Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ist immer wieder nicht erreichbar, da aktuell viele Menschen Informationen über den Sturm Sabine möchten. Viele fragen sich: Wo ist der Orkan Sabine aktuell?  

Der Norddeutsche Rundfunk berichtet von mehreren Bäumen, die auf Bahngleise gefallen seien, beispielsweise auf die Gleise der Hamburger U-Bahn. Am Nachmittag sei außerdem ein IC mit 300 Insassen gegen einen durch den Orkan umgewehten Baum gefahren. In Paderborn habe ein herabstürzender Ast einen 16-Jährigen verletzt, berichtete die Polizei laut t-online.de – um nur einige wenige Beispiel der Sturm-Folgen zu nennen. 

Im Laufe des Sonntags sollte sich das Sturmtief, das neben Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h auch Regen und Gewitter mit sich bringt, kontinuierlich über die Mitte und in der Nacht zum Montag, 10.02.2020 dann weiter in den Süden Deutschlands ausbreiten. DerOrkan könnte auch weiter im Süden des Landes schwere Schäden hinterlassen, fürchtet der Deutsche Wetterdienst (DWD), der vor entwurzelten Bäumen, herabstürzenden Dachziegeln und schweren Schäden an Gebäuden warnt. 

Wetterexperten sehen jetzt schon Parallelen zwischen Orkantief Sabine und dem schweren Sturm Kyrill aus dem Jahr 2007. 

Wetter: Sturm Sabine nähert sich Rhein-Main – Erste Unwetter-Einsätze für Rettungskräfte

In Hessen, Rhein-Main und der Region Frankfurt ist es mit Blick auf den Sturm Sabine bislang noch ruhig. 

Das dürfte sich den Unwetter-Prognosen zufolge aber im Laufe des Abends ändern. Die Feuerwehr Frankfurt berichtete auf Twitter, bereits zu 12 kleineren Einsätzen  ausgerückt zu sein. Die aufziehenden Sturm-Böen hatten lose Teile von Dächern geweht und Bäume umstürzen lassen. Auch die Feuerwehr Darmstadt meldete drei durch das Unwetter bedingte Einsätze im Stadtgebiet: Ein umgefallener Baum, ein abgebrochener Ast und ebenfalls lose Dachteile. 

Wegen der Unwetterwarnung wird es an vielen Schulen am Montag aber sicherheitshalber keinen Unterricht geben. Im Bahn- und Flugverkehr droht Chaos, zu sehen ist das am Frankfurter Hauptbahnhof

Unwetter fegt über Großbritannien hinweg – „Sturm“ Sabine hinterlässt Schäden

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 21.11 Uhr:Der Blick nach Großbritannien zeigt, dass die eindringlichen Unwetterwarnungen vor Sturm „Sabine“ berechtigt sind. Das Sturmtief hat am Wochenende in Großbritannien und Irland massive Schäden verursacht: Bäume wurden entwurzelt, Trampoline herumgeschleudert, Dächer stürzten ein. 

Das Unwetter fegte mit Orkan-Böen von bis zu 150 km/h über die Britischen Inseln hinweg. Drei Menschen wurden verletzt, als im schottischen Perth das Dach eines Pubs teilweise einstürzte. Mehrere Flüsse traten wegen der starken Regenfälle über die Ufer. Häuser wurden durch den Sturm teilweise unter Wasser gesetzt. In verschiedenen Teilen des Landes blockierten umgestürzte Bäume Straßen und Schienen. 

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 19.45 Uhr: Die Kaltfront, welche für die stärksten Unwetter verantwortlich sein wird, trifft nun Deutschland. Diplom-Meterologe Janek Zimmer von „Kachelmannwetter“ teilte auf Twitter mit: „Achtung: es geht los an der Nordsee.“ Laut Zimmer seien Böen mit 120 Stundenkilometern „recht wahrscheinlich“. Erste Messungen von „Kachelmannwetter“ zeigen bereits Geschwindigkeiten von über 100 km/h.

Wetter: Sturm „Sabine“: Deutsche Bahn stellt wegen Unwetter Fernverkehr bundesweit ein

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 17.37 Uhr: Wichtige Nachricht für alle Reisenden: Die Deutsche Bahn stellt den Fernverkehr wegen des Sturms „Sabine“ bundesweit ein. Alle Entwicklungen zum Orkan und dessen Folgen für den Nahverkehr in der Region lesen Sie in unserem Verkehrsticker zum Sturm.

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 17.07 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert weiter über den Sturm „Sabine“. „An der Küste sind schon die ersten Orkanböhen aufgetreten“, sagte DWD-Meteorologe Marcus Beyeyr in einem Video. Der Höhepunkt des Sturms werde in der Nacht auf den Montag (10.02.2020) erwartet. Um 3 Uhr in der Nacht soll eine Kaltfront Frankfurt treffen, um diese Zeit werden die schwersten Unwetter erwartet. An der Nordseeküste ist wegen des schweren Unwetters zudem mit Sturmfluten zu rechnen.

Sturm „Sabine“: Stadt Frankfurt warnt vor fallenden Ästen bei Unwetter

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 16.51 Uhr: Hessen erwartet die Unwetter des Orkantiefs „Sabine“. Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) warnte am Sonntag vor Betreten der Parks und des Stadtwaldes. „Bitte betreten Sie die Parks und Grünanlagen während des Sturms nicht und wegen eventuell fallender Äste auch nicht in den Tagen danach. Unsere Baumkontrolleure werden schnellstmöglich die Bäume auf Sturmschäden kontrollieren“, teilte die Dezernentin der dpa mit.

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 12.19 Uhr: der Deutsche Wetterdienst hat nun Unwetterwarnungen veröffentlicht. Ab 18 Uhr soll es in folgenden Landkreisen im Rhein-Main-Gebiet zu orkanartigen Böen (Stufe 3 von 4) kommen. Der Wetterdienst empfiehlt, Türen und Fenster geschlossen zu halten und Gegenstände im Freien zu sichern. Außerdem rät er davon ab, sich im Freien aufzuhalten. 

Für folgende Regionen gilt die amtliche Unwetterwarnung

  • Kreis Darmstadt-Dieburg
  • Main-Taunus-Kreis
  • Stadt Frankfurt
  • Hochtaunuskreis
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Kreis Groß-Gerau
  • Stadt Offenbach
  • Wetteraukreis

Sturmtief „Sabine“ im Anmarsch – Starke Unwetter erwartet

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 9.59 Uhr: Nach den Schulen in Nordrhein-Westfalen empfiehlt nun auch das hessische Kultusministerium in bestimmten Regionen die Schulschließung. Der Grund: die starke Unwettergefahr. Am Samstagabend wurde eine entsprechende Mitteilung veröffentlicht. 

So sei es den Eltern überlassen, ob der Schulweg unter diesen Wetterbedingungen zumutbar ist oder nicht, heißt es darin. Auch Schulleiter, die sich wegen des Sturms für eine Schließung der Schule entscheiden, erhalten Rückendeckung vom Hessischen Kultusministerium.

Vor allem Nordhessen ist von Sturm „Sabine“ betroffen. Einige Kommunen in Hessen haben schon entschieden, ihre Schulen zu schließen. 

Sturm „Sabine“ wird gefährlich: Bundesligaspiel abgesagt

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 8.24 Uhr: Nun haben sich die Wetterprognosen bestätigt. „Sabine“ könnte noch stärker über Deutschland hinwegfegen, als bisher angenommen. Deshalb wurde nun auch das Bundesligaderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln abgesagt. 

Man könne die sichere Abreise der Zuschauer nicht gewährleisten. "Wir hatten um 5.45 eine Telefonkonferenz mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt und dem Deutschen Wetterdienst und haben dann nach intensiven Beratungen uns dagegen entschieden, noch länger zu warten und das Spiel in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga abgesagt", sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz. Es ist die erste Spielabsage in Gladbach seit Bestehen des Borussia-Parks im Jahr 2004.

Update vom Sonntag, 09.02.2020, 6.30 Uhr: Die Absage des Bundesliga-Spiels am Sonntag (09.08.2020) zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln wird immer wahrscheinlicher. Neuste Berechnungen der Wettermodelle gehen aktuell von einer Verschärfung der Sturmlage aus. 

Vor allem Nordrhein-Westfalen wird von den zum Teil orkanartigen Böen betroffen sein. 

„Das wird gefährlich“ - Deutscher Wetterdienst warnt vor Orkantief „Sabine“

Update vom Samstag, 08.02.2020, 20.13 Uhr: Das Skispringen in Willingen ist abgesagt, hat der Sport-Informationsdienst (SID) erfahren. Auf der Homepage der Veranstalter wurde der für 15 Uhr angesetzte Skispringen auf 10.15 Uhr vorverlegt. Der nahende Sturm „Sabine“ machte den Veranstaltern aber einen Strich durch die Rechnung. 

Laut SID ist die Gemeinde aus Sicherheisgründen nicht bereit, die Schanze zu öffnen. Bürgermeister Thomas Trachte: „"Ich bin mir der Verantwortung, die ich in diesem Moment trage, voll bewusst. Die Gemeinde Willingen (Upland) wird einer Öffnung des Stadions morgen nicht zustimmen.“ 

Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet. Viele Fans reisen mit der Bahn nach Willingen, die Deutsche Bahn hatte zuletzt Reisende gebeten, nur die nötigsten Reisen durchzuführen.

Auch das Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) steht aufgrund der Orkanwarnung weiter auf der Kippe. Die Entscheidung soll am Sonntagmorgen fallen.

Sturm Sabine: Vorbereitungen bei der Bahn und am Flughafen Frankfurt

Update vom Samstag, 08.02.2020, 19.13 Uhr: Voraussichtlich am Sonntag wird Sturm Sabine in Deutschland eintreffen. Die Deutschen Bahn scheint vorbereitet, trotzdem wurde vorsorglich die Zugbindung bis einschließlich Dienstag (11.02.20) aufgehoben

Auch am Flughafen Frankfurt wurden Vorbereitungen getroffen und alles "festgezurrt", was fliegen könnte - außer Flugzeugen natürlich.

Update vom Samstag, 08.02.2020, 13.13 Uhr: Am Sonntagmittag wird das Orkantief „Sabine“ den Nordwesten Deutschlands treffen und dann über ganz Deutschland hinwegfegen. Wetterexperten gegen von Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern in der Stunde aus. "Das wird gefährlich", sagt Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Update vom Samstag, 08.02.2020, 10.30 Uhr: Mit Blick auf den nahenden Sturm „Sabine“ hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mehrere offizielle Sturmwarnungen bzw. Unwetterwarnungen für Hessen und die Rhein-Main-Region herausgegeben. Demnach drohen in weiten Teilen Deutschlands am Sonntagnachmittag Sturm-Böen und schwere Sturm-Böen mit bis zu 100 km/h Geschwindigkeit. In der Nacht zum Montag sei wegen der Unwetter-Gefahr sogar mit Orkan-artigen Böen und Orkanböen mit bis zu 120 km/h Geschwindigkeit zu rechnen. 

Sturmwarnung für Hessen: Unwetter-Gefahr dank „Sabine“ laut DWD bis Dienstag 

Der DWD weitet seine Sturmwarnung nun sogar noch aus: Bis in den Dienstag besteht demnach das Risiko, dass Sturm und Unwetter* mit teils Orkan-artigen Böen aufziehen – und damit beispielsweise auch den Straßen-und Bahnverkehr massiv beeinträchtigen. 

Vorerst gilt die aktuelle Sturmwarnung von Sonntag (09.02.2020) 16 Uhr bis Montag (10.02.2020) 6 Uhr. Rund um Frankfurt am Main in Hessen hat der DWD für folgende Gebiete eine Unwetterwarnung herausgegeben:

  • Frankfurt 
  • Offenbach
  • Hanau
  • Hochtaunuskreis
  • Kreis Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt
  • Wetteraukreis
  • Main-Taunus-Kreis
  • Kreis Groß-Gerau

Deutschland rüstet sich für Sturm „Sabine“ – Orkan und Unwetter 

Update vom Samstag, 08.02.2020, 6.50 Uhr: Bereits am Samstag (08.02.2020) breiten sich dunkle Wolken im Nordwesten aus. Sie sind Vorboten des drohenden Sturms „Sabine“, der vermutlich ab Sonntag über ganz Deutschland hinweg ziehen wird. Vor allem für Montag und Dienstag ist die Prognose von wetter.net beunruhigend. Die Meteorologen rechnen teils schweren Sturmböen, im Süden sogar mit Orkanböen. Die Temperaturen sacken auf bis zu minus zwei Grad ab. Auch Hessen und das Rhein-Main-Gebiet sind von Orkan „Sabine“ betroffen. 

Die Rettungsdienste von Polizei und Feuerwehr warnen bereits seit Freitag vor der ungemütlichen Wetterlage. So auch die Polizei in Frankfurt.

Sturm-Gefahr in Deutschland: „Sabine“ rollt an

Update vom Freitag, 07.02.2020, 14.51 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt eine Sturmwarnung (bisher als Vorabinformation) zum Wochenende heraus. Die Westwetterlage bringt möglicherweise auch einen Orkan* nach Deutschland. Der DWD hat passend dazu auch am Freitag eine erste graphische Einschätzung der Sturmsituation ab Sonntag veröffentlicht. „In den rot markierten Bereichen sind schwere Sturmböen um 100 km/h wahrscheinlich, einzelne orkanartige Böen oder Orkanböen ebenfalls“, informiert der Wetterdienst zum Sturm Sabine via Twitter. Noch bis in den Mittwoch (12.02.2020) hinein sind Sturmböen wahrscheinlich. Akute Wetter- und Unwetterwarnungen möchte der DWD zeitnah herausgeben.

Das Unwetter ist gar nicht so ungefährlich: Wie Wetterexperte Dominik Jung von Wetter.net berichtet, hatte Deutschland „solch einen flächigen Sturm schon lange nicht mehr“. Da würden Erinnerungen an den Orkan Kyrill aus dem Jahr 2007 wach. Wird das Unwetter und Sturm Sabine ähnlich schlimm?

DWD veröffentlicht Sturmwarnung - Sturm Sabine so schlimm wie Orkan Kyrill?

Ob das Unwetter am Wochenende von Samstag, 08.02.2020, ähnlich schlimm wie Kyrill werde, sei momentan noch nicht genau zu sagen. Die Vorhersagen lassen aber Böses erahnen. Über Nordrhein-Westfalen könne es laut einem Modell des europäischen Wetterdienstes in der Nacht zu Montag Böen mit bis zu 130 km/h geben. Auch die anderen Bundesländer - darunter Hessen - könnten heftig von Unwetter und Sturm Sabine getroffen werde. Besonders der Norden, der Westen und der Süden Deutschlands seien betroffen. 

Wetter: Sturm über Deutschland - auch Hessen von Unwetter betroffen 

Am Montag müsse man nach dem Unwetter mit Chaos im Berufsverkehr rechnen - auf der Straße und auf den Schienen, so Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net. Die Deutsche Bahn hat ebenfalls eine Warnung auf Twitter vermeldet. Bahnreisende müssen ab Sonntagabend mit Störungen rechnen. In Gießen (Hessen) bittet die Feuerwehr die Bevölkerung um Vorsicht, wie giessener-allgemeine.de berichtet*.  

Update vom Donnerstag, 06.02.2020, 09.57 Uhr: Das Wetter ist aktuell ruhig, doch am Sonntag lebt die Westwetterlage wieder auf und bringt uns zunächst an der Nordsee und später nahezu in ganz Deutschland Sturm.Im schlimmsten Fall wäre sogar ein Orkan möglich. An der Nordsee werden Böen bis 130 oder 140 Stundenkilometer erwartet, in den Hochlagen sogar bis zu 150 oder 160 Stundenkilometer. Dann zieht der Sturm in der Nacht zu Montag einmal quer von Nordwest nach Südost über Deutschland hinweg. In Deutschland könnte dies enorme Folgen für die Wälder und den Berufsverkehr haben.

Wetter: Sturm „Sabine“ wird über Deutschland fegen - könnte Berufsverkehr lahmlegen

„Sollte sich das derzeit berechnete Ausmaß bewahrheiten, dann droht Deutschland in der Nacht zu Montag ein schwerer Sturm, mit einem nahezu deutschlandweiten Höhepunkt am Montagmorgen. Bei den berechneten Spitzenböen bewegen wir uns im Bereich von 110 bis 120 Stundenkilometer und das wohlgemerkt in den Niederungen. In den Hochlagen könnte es mehr als 160 Stundenkilometern geben. Wenn das so eintritt, wäre Deutschland wohl am Montagmorgen lahmgelegt, zumindest bahntechnisch“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Er rechnet beim Wetter in Deutschland in der kommenden Woche mit massiven Behinderungen auf den Bahnstrecken, auf den Flughäfen und Autobahnen und allen Straßen.

„Gefährlicher Seitenwind würde Laster ins Trudeln bringen, besonders auf Brücken. Noch ist es nicht soweit, doch die Ausgangslage für einen Sturm, auch für einen größeren Sturm ist recht gut“, sagte Jung. Eine Sturmwarnung zu „Sabine“ oder dem möglichen Unwetter hat der Deutsche Wetterdienst bisher nicht veröffentlicht.

Wetter in Deutschland: Orkanböen und Dauerregen im Anmarsch - Experte spricht von „brisanter Wetterlage“

Update vom Dienstag, 04.02.2020, 10.41 Uhr: Regen und Sturm machen erst einmal Pause - aber nur kurz. Am Sonntag sorgt ein Wetterwechsel in Deutschland für recht ungemütliches Wetter. Es droht sogar Dauerregen und Orkanböen.

„Da steht ab Sonntag schon wieder die nächste brisante Wetterlage ins Haus. Da kann es erneut zu starkem Regen und viel Wind kommen. Die beiden führenden Wettermodelle rechnen mit viel Wind, besonders das europäische Wettermodell rechnet sogar mit einer Orkanwetterlage von Sonntag bis in den Montag hinein. Das ist natürlich noch nicht sicher, doch die Wahrscheinlichkeit dafür ist in den kommenden Tagen deutlich angestiegen“, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net

Wetter: Orkan und Sturm „Sabine“ über Deutschland - Experte warnt vor Gefahren

Erstmeldung vom Donnerstag, 23.01.2020, 11.59 Uhr: Offenbach – Beim Wetter in Deutschland hat der Winter Fans der kalten Jahreszeit bisher enttäuscht. Mega-Hoch Ekart beschert Deutschland einen neuen Rekord in Sachen Luftdruck - doch jetzt kommt eine erschreckende Wetterwende. Aus Westen ziehen neue Wolken mit Regen und Sturm auf.

Denn der Luftdruck stürzt in dieser Woche ab und bringt Sturm und möglicherweise einen Orkan nach Deutschland. „Eine gefährliche Wetterlage bahnt sich da für Deutschland an“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Wetter in Deutschland wird ungemütlich: Sturm „Sabine“ kommt

Das Wetter wird jedenfalls ungemütlich. Ein Tief kommt auf Deutschland zu und lässt das Potenzial Sturm- und sogar Orkanpotenzial extrem ansteigen. „Diese Woche kommen stürmische Zeiten und wie das immer so ist, kommt der Sturm („Sabine“) vom Atlantik und damit auch sehr milde Luft. Mitte der nächsten Woche werden bis zu 15 oder 16 Grad erwartet“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Es wird beim möglichen Unwetter mit Sturmwarnungen gerechnet.

Der Frühling kehrt schon früher nach Deutschland zurück. „Den Winter können wir für den Monat Januar in der Tat zu Grabe tragen. Da ist nichts mehr zu erwarten“, berichtete Jung über das Wetter. Dafür kehrt der Sturm zurück. Vor allem Mitte der kommenden Woche droht Deutschland Sturm. Dabei kann es im Flachland schwere Sturmböen geben, in den höheren Lagen und an der See sogar Orkanböen. Erste Prognosen rechnen mit Sturm- und Orkanböen von 80 bis 120 Stundenkilometer.

Wetter in Deutschland: DWD in Offenbach rechnet mit Sturm

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hat eine ähnliche Prognose für das Wetter in Deutschland. Er rechnet am Sonntag mit schwachem bis mäßigem, im Nordwesten auffrischender und stark böigem Süd- bis Südwestwind. An der Nordsee erste steife Böen. Der Sturm nimmt dann im Laufe der Woche zu – vor allem in der Mitte der Woche kann das Wetter in Deutschland gefährlich werden.

Von Christian Weihrauch, Anna Grösch und Damian Robota

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Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi/dpa

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