Aufschwung bei Hessens Metallern

Frankfurt (ku) - Die Umsätze in der hessischen Metall- und Elektroindustrie sind im Februar um 35 Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro gestiegen.

„Die Auslandsumsätze haben mit einem Plus von 41 Prozent die Gesamtentwicklung besonders positiv beeinflusst“, erklärte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall gestern in Frankfurt. Sie erreichten ein Volumen von fast drei Milliarden Euro. Die Inlandsumsätze legten um 27 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro zu. Die Exportquote ist damit deutlich auf über 59 Prozent gestiegen.

Die Zahl der Beschäftigten in der größten hessischen Industrie ist im Februar gegenüber Vorjahr um mehr als 6 200 Mitarbeiter - ohne Zeitarbeitnehmer - auf etwa 203 000 gestiegen, wie der Verband berichtete. „Diese Zunahme von 3,2 Prozent übertrifft sogar den Spitzenwert aus dem Jahr 2008 um fast einen Prozentpunkt.“ Die preisbereinigten Auftragseingänge seien im Vorjahresvergleich um 14 Prozent gestiegen, die Auslandsorders sogar um 16 Prozent. „Die Auftragseingänge aus dem Inland verzeichnen mit über 12 Prozent immer noch ein gutes Plus, auch wenn sie nicht an den herausragenden Januarwert anknüpfen konnten.“

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