Best Western will 2010 magische Marke knacken

Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Deutschland GmbH

Frankfurt ‐ „Die magische Zahl von 200 Hotels soll in diesem Jahr fallen.“ Nach der Wirtschaftskrise zeigt sich Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Deutschland GmbH, optimistisch, die Marke zu knacken. Von Achim Lederle

Derzeit 189 eigenständig wirtschaftende Häuser firmieren unter dem Namen Best Western, darunter 17 im Rhein-Main-Gebiet. „Bereits zu Jahresbeginn wurden zehn neue Hotels eröffnet, weshalb wir die Zahl 200 im Gesamtjahr wohl überschreiten werden“, sagte Smola gestern in Frankfurt bei der Bilanzpressekonferenz der Hotelgruppe, die mit über 4 000 Häusern in mehr als 80 Ländern die größte Hotelkette der Welt ist.

Im Krisenjahr 2009 konnte Best Western in Deutschland erneut die Umsatzgrenze von 500 Millionen Euro überschreiten, wie Smola sagte. Zwar seien die durchschnittliche Belegung um drei Prozent und der Durchschnitts-Zimmerpreis um vier Prozent zurückgegangen. Das stabile Umsatzergebnis habe aber durch das Wachstum um sieben neue Hotels 2009 gehalten werden können. In Offenbach ist Best Western mit dem Macrander Hotel am Kaiserlei vertreten. Nach Angaben des Unternehmens sank hier die Auslastung von 56 Prozent im Jahr 2008 auf 51 Prozent im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Smola deutschlandweit ein Umsatzwachstum von zehn Prozent. „Wir wollen in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro in unsere Hotels investieren“, kündigte Smola an. Er sieht die Stärke der Best-Western-Gruppe in der Vielfalt: „Wir bieten individuelle Hotels der Drei- bis Vier-Sterne-Kategorie, darunter sowohl Tagungs- und Stadthotels als auch Ferienresorts, die von Husum bis Berchtesgaden fast die gesamte Republik abdecken.“ Die Gruppe plane in diesem Jahr auch eine Neugestaltung der Homepage mit verbesserten Suchfunktionen und ab Juli eine Beteiligung am Payback-Bonusprogramm.

Im Krisenjahr habe Best Western von Verlagerungen einiger Tagungen und Geschäftsreisen in günstigere Hotelkategorien profitiert. „Diese Neukunden wollen wir auch nach Ende der Wirtschaftskrise unbedingt halten und von unserem Standard überzeugen“, gibt sich Smola kämpferisch.

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