Brass steigt bei GVO ein

Offenbach (al) - Die Brass-Gruppe übernimmt die insolvente Autohaus GVO GmbH mit Standorten unter anderem in Offenbach und Neu-Isenburg. Wie der Insolvenzverwalter, die Rechstanwaltskanzel Meyer aus Lübbecke, mitteilte, sei der neue Investor zum 1. März eingestiegen.

GVO zählte in insgesamt sieben Autohäusern an sechs Standorten in Frankfurt, Offenbach, Neu-Isenburg, Eschborn, Würzburg und Porta Westfalica Anfang dieses Jahres noch 222 Mitarbeiter, wie Joachim Ritschel von der IG Metall Frankfurt gestern unserer Zeitung sagte. Insgesamt wolle die Automobil-Verkaufs-Gesellschaft Joseph Brass aus Aschaffenburg nun an den drei Standorten Offenbach, Neu-Isenburg und an der Hanauer Landstraße in Frankfurt mehr als die Hälfte der Mitarbeiter weiterbeschäftigen.

„Für insgesamt 78 Beschäftigte einschließlich Auszubildender wurde ein Interessenausgleich vereinbart“, so Ritschel. Die anderen Mitarbeiter sollen über eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft betreut werden, die mindestens ein halbes Jahr bestehen soll. „Offenbach bleibt stärkster Standort der Gruppe“, sagte Ritschel, der ausdrücklich den neuen Investor Brass für seine „fairen Verhandlungen“ lobte.

Die GVO GmbH hatte im Februar 2010 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen war als Auffanggesellschaft aus der Georg von Opel GmbH hervorgegangen, die 2006 Insolvenz beantragt hatte. Die Firma wurde 2008 an die MAG Metz Gruppe veräußert.

Rubriklistenbild: © GVO

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare