Energetische Sanierung oft ratsam

Offenbach (ku) - Der frostige und schneereiche Winter hat viele Hausbesitzer kalt erwischt.

Geplatzte Wasserleitungen, Bruchschäden an Heizungsrohren, Risse in der Fassade oder eine durchnässte Wärmedämmung sind nach den eisigen Temperaturen für viele Hausbesitzer fast an der Tagesordnung. In den kommenden Wochen heißt es dann eine Bestandaufnahme vorzunehmen und die Reparaturen oder gar Modernisierungsmaßnahmen zu veranlassen. Wohl dem, der eine Instandhaltungsrücklage gebildet hat.

Wie finanziert man Renovierungsvorhaben? Welche Maßnahmen zählen eigentlich zur energetischen Sanierung? Diese und ähnliche Fragen beantworten Experten bei einer kostenlosen Telefonaktion am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Am Telefon:

Peter Napitupulu, Finanzierungsexperte vom Verband der privaten Bausparkassen e. V. (069/85008279);

Diplomingenieur Horst Pischel, Bauherren-Schutzbund e. V. (069/85008281);

Norman Barnickel, Technischer Berater von der Energieagentur Rhein-Main (069/85008218).

Schon durch kleine Risse im Putz oder an den Dachaufbauten kann Feuchtigkeit in die Hauswand eindringen und Dämmstoffe oder Dachbalken durchweichen. Um schwerwiegende Folgeschäden zu verhindern, sollten vor allem die typischen Schwachstellen an einem Haus regelmäßig überprüft werden. Grundsätzlich ist es ratsam, wenn Hauseigentümer für kostenintensive Reparaturen eine Instandhaltungsrücklage bilden, um bei der späteren Finanzierung keine bösen Überraschungen zu erleben. Hierfür eignet sich der Bausparvertrag besonders. Mit ihm werden Rücklagen für fällige Modernisierungsaufwendungen gebildet, die im Bedarfsfall, wie bei einer „Krankenversicherung“, bereit stehen. Der Vorteil eines Bausparvertrages liegt in der attraktiven Guthabenverzinsung und dem günstigen Darlehenszins.

Überlegenswert ist es, die Reparaturen mit einer energetischen Sanierung zu kombinieren: Seit der Energieeinsparverordnung von 2009 sind Eigentümer verpflichtet, bei umfangreichen Reparaturarbeiten ihre Immobilie auch gleich energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Auf diese Weise zahlt sich beispielsweise eine komplett neue Wärmedämmung aus, anstatt nur behelfsmäßig im Kleinen zu reparieren.

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