Haus sanieren und dann Energie sparen

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Im Programm „Energieeffizient Sanieren“ steht, neben zinsgünstigen Darlehen, für private Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen alternativ eine Zuschussvariante zur Verfügung, wie es hieß.

Offenbach (ku) ‐ Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das energieeffiziente Bauen und Sanieren für selbstgenutztes oder auch vermietetes Wohneigentum.

Im Programm „Energieeffizient Sanieren“ steht, neben zinsgünstigen Darlehen, für private Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen alternativ eine Zuschussvariante zur Verfügung, wie es hieß.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem erreichten Energiesparziel, definiert in den KfW-Effizienzhaus genannten Förderstufen. Für eine Modernisierung zum KfW-Effizienzhaus 85 erhält der Investor bei der Kreditvariante zuzüglich zum zinsgünstigen Darlehen beispielsweise noch einen Tilgungszuschuss von bis zu 15 Prozent des Förderhöchstbetrages von 75.000 Euro pro Wohneinheit.

Wird die Investition mit Eigenmitteln erbracht und der Zuschuss in Anspruch genommen, werden für das gleiche Vorhaben bis zu 20 Prozent, also 15.000 Euro von der KfW als Förderung angeboten. Ab 1. Juli werden die Zuschüsse und Tilgungszuschüsse im Förderprogramm verringert. Darüber hinaus entfällt ab diesem Zeitpunkt die Förderstufe mit den geringsten Anforderungen, zwei neue Effizienzhausstandards mit höheren Anforderungen werden dafür eingeführt. Hier folgt die KfW ihrer Leitlinie, je effizienter das Gebäude, desto höher die Förderung.

Einzelheiten zu den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und weiteren Fördermöglichkeiten im Themenfeld Bauen, Modernisieren und Energiesparen sind auf der Internetseite zu finden. Auskünfte können auch unter der Adresse info@earm.de eingeholt werden.

Für das genannte Beispiel Effizienzhaus 85 bedeutet das 5 625 Euro weniger Tilgungszuschuss oder Zuschuss pro Wohneinheit. Wer noch in den Genuss der „alten“ Förderbedingungen kommen möchte, muss schnell handeln. Der Förderantrag muss bis spätestens am 30. Juni bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau eingegangen sein. Für die Durchführung der Maßnahme bleibt ausreichend Zeit: Die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel muss beim Zuschuss innerhalb von 36 Monaten nach Zusage nachgewiesen werden. Für Darlehen beträgt diese Frist neun Monate.

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