Hessens Baufirmen legen zu

Frankfurt (ku) - Trotz der Schuldenkrise zeigt sich die Bauwirtschaft in Hessen optimistisch für 2012. Die Diskussion um den Euro und die Zweifel an den politischen Beschlüssen würden dazu führen, dass sich die Bürger für Immobilien entscheiden, erklärte der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen gestern in Frankfurt.

 „Dazu kommen weiterhin niedrige Zinsen und auch geringe Arbeitslosenzahlen, die zu einer Erhöhung der Baugenehmigungen im Wohnbau beitragen werden. “ Auch für den Wirtschaftsbau erwartet der Verband eine weiterhin positive Entwicklung.

Der Umsatz sei von Januar bis November 2011 um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf knapp 5,4 Milliarden Euro gestiegen, berichtete der Verband weiter. Der Wohnungsbau habe um 14,5 Prozent zugelegt. Im gewerblichen und industriellen Bau sei ein Zuwachs von 22,1 Prozent registriert worden. Einen leichten Rückgang um 0,8 Prozent verzeichnete der öffentliche und Verkehrsbau. Der Verband rechnet auch für den Rest des vergangenen Jahres mit einer ähnlichen Entwicklung beim Umsatz, da im Dezember auf den Baustellen wegen des milden Winters fast komplett durchgearbeitet werden konnte, wie es hieß.

Die Zahl der Beschäftigten am Bau sei im Durchschnitt gegenüber 2010 um 3,5 Prozent gestiegen, erläuterte der Verband. Zwischenzeitlich seien fast 50.000 Mitarbeiter bei den Unternehmen in Hessen tätig gewesen. In Zahl der Betriebe sei im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf mehr als 5 680 Firmen gestiegen.

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare