„Kein Einstieg der Helaba bei WestLB“

Frankfurt - (ku) Der hessische Sparkassenpräsident Gerhard Grandke hat sich gegen einen Einstieg der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba), bei der Düsseldorfer WestLB ausgesprochen. Grandke sagte hr-iNFO, die Düsseldorfer Landesregierung ziehe sich aus der Westdeutschen Landesbank zurück, die Sparkassen und die Landschaftsverbände wollten raus.

Wenn die Eigentümer der WestLB aussteigen wollten, dann könne man die Frage stellen: „Warum sollten wir einsteigen?“ Grandke ist auch Verwaltungsratschef der Helaba.

Der hessisch-thüringische Sparkassenchef steht zudem der Forderung nach einer Verringerung der Anzahl der Landesbanken auf nur noch ein Zentralinstitut skeptisch gegenüber. Größe allein sei nicht alles, wie man jetzt in der Krise erleben könne, erklärte Grandke. Außerdem gebe es das föderale System. Er könne sich eine Reduzierung der Anzahl vorstellen, aber ob es drei, vier oder fünf am Ende sein sollten, könne er nicht sagen. Grundsätzliche Voraussetzung müsse ein vernünftiges Geschäftsmodell sein.

Rufe nach der Bildung einer Großsparkasse in der Rhein-Main-Region wies er ebenfalls zurück. Die Frage eines Zusammenschlusses der Taunus Sparkasse, der Städtischen Sparkasse Offenbach, der Naspa sowie der Frankfurter Sparkasse stehe überhaupt nicht auf der Agenda.

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