Kostenlose Girokonten häufig Mogelpackung

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Die Verbraucherschützer fanden acht Konten, die diese Bedingungen erfüllten.

Berlin (ku) ‐ Kostenlos, das bedeutet bei einem Girokonto: keine monatliche Kontoführungsgebühr, keine Kosten für die Girocard und keine Bedingungen. Perfekt, wenn auch die Kreditkarte zum Konto nichts kostet - diese Kriterien legte die Stiftung Warentest bei einem Test von Girokonten bei 73 Banken fest.

Die Verbraucherschützer fanden acht Konten, die diese Bedingungen erfüllten. Zu empfehlen sind laut Finanztest die überregionale Filialbank Norisbank sowie die regionalen PSD-Banken Berlin-Brandenburg und Hessen-Thüringen, die Direktbanken comdirect bank, ING-Diba, Wüstenrot Bank, MBS in Potsdam und die Saalesparkasse. „Der Teufel steckt oft im Detail“, erklärten die Experten. „Bei 36 Kontomodellen von 30 Banken muss hinter dem Angebot ,kostenloses Girokonto‘ ein ,Aber‘ stehen, denn sie stellen Bedingungen.“ Beispielsweise würden sie einen bestimmten regelmäßigen Geld- oder Gehaltseingang pro Monat, den Kauf eines Genossenschaftsanteils, einen Sparplan mit 25 Euro Einzahlung pro Monat fordern, oder sie begrenzten die monatlichen Buchungen, hieß es weiter.

Finanztest listet nicht nur alle Konten auf, die kostenlos sind – mit und ohne Bedingungen und die günstigen Online-Konten unter 40 Euro Jahrespreis, sondern informiert auch über wichtige Aspekte bei der Kontowahl. Der Bericht ist auf der Internetseite der Stiftung Warentest veröffentlicht.

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