Krise kostet die Region 2010 weitere 35 000 Arbeitsplätze

Frankfurt (thh) ‐ Etwa ein Jahr nach Beginn der Krise ist die Talfahrt der Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet zwar gestoppt, doch werden 2010 noch rund 35 000 Beschäftigte in der Region ihren Arbeitsplatz verlieren.

Davon geht das Forum der Industrie- und Handelskammern (IHK) Rhein-Main in seiner Beschäftigungs- und Konjunkturprognose für das nächste Jahr aus. Am stärksten werde demnach die Industrie mit einem Rückgang von 17 500 Stellen betroffen sein.

Der erwartete Rückgang des Bruttoinlandsproduktes für 2009 von etwa 4,8 Prozent habe die deutsche Wirtschaft wieder auf das Niveau von 2005 zurückgeworfen, sagte der Geschäftsführer des IHK-Forums Rhein-Main, Hartwig Rohde. Es liege daher ein noch weiter Weg vor den Unternehmen, bis deren Produktionskapazitäten wieder vollends ausgelastet seien.

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