Lufthansa: Tarifgespräche mit Piloten abgebrochen

Frankfurt/Main - Die Vereinigung Cockpit hat die Tarifverhandlungen für die Lufthansa-Piloten für gescheitert erklärt. Anfang Januar komme es zur Urabstimmung.

Das sagte VC-Sprecher Jörg Handwerg am Dienstag der Nachrichtenagentur DAPD. Da diese etwa vier Wochen dauern werde, sei ein Streik bei der größten deutschen Fluggesellschaft frühestens im Februar möglich. In den Gesprächen geht es um die Vergütung und die Arbeitszeiten der rund 4.500 Piloten bei Lufthansa AG und LH-Cargo. Handwerg sagte, das Unternehmen fordere Zugeständnisse im Rahmen seines Sparprogramms.

Die Vereinigung Cockpit sei darüber gesprächsbereit, verlange aber im Gegenzug Zusagen zur Sicherung der Arbeitsplätze. “Diese haben wir nicht bekommen“, sagte der VC-Sprecher. Zugleich versicherte er, die Tür sei nicht zugeschlagen und die VC sei weiter gesprächsbereit. Eine Lufthansa-Sprecherin wollte sich zu inhaltlichen Fragen der Verhandlungen nicht äußern. Sie bestätigte lediglich, dass die Vereinigung Cockpit die Gespräche abgebrochen habe. Man sei weiter im Dialog.

dapd

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